In Deutschland hält man uns weiter hin mit der zweiten Episode, doch in den USA ist sie schon seit letztem Freitag verfügbar - also kurz die PSN-ID gewechselt und schon geht der Comic-Horror-Survival-Trip in die nächste Runde.
Und auch die zweite Episode ist so spannend und ereignisreich, dass ich sie nicht nur an einem Stück durchgespielt habe, sondern sie auch gleich komplett (allerdings unterteilt in sieben Folgen) hochgeladen habe. Bitte schön:
P.S.:
Die Playlist ist noch immer die selbe, also entweder komplett schauen oder ab #10 reinschauen!
Posts mit dem Label PSN werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label PSN werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 5. Juli 2012
Mittwoch, 9. Mai 2012
Let's Play: Datura
Heute erscheint mit Datura ein weiteres interessantes PSN-Spiel, denn endlich gibt es wieder etwas Neues für das Move-Equipment.
Datura selbst ist ein mysteriöses Spiel, in dem der Spieler nicht weiß, wer er ist, woher er kommt oder was er will. Ohne jegliche Begründung findet sich der Spieler in einem Wald wieder und kann diesen frei erkunden. Dabei gibt es verschiedene Gegenstände, mit denen interagiert werden kann - manche führen den Spieler sogar in eine andere Welt, in der kurzfristig eine Entscheidung getroffen werden muss. Was Realität und was Fantasie ist, verschwimmt in Datura zu einer interessanten Erfahrung.
Hier gibt's natürlich wieder die Playlist von YouTube direkt oder über diesen Link.
Dienstag, 8. Mai 2012
I Am Alive
I Am Alive wurde bereits 2008 angekündigt und sollte
zunächst ein vollwertiges Disc-Spiel werden. Nach einigem Warten und einigen
Entscheidungen von Publisher Ubisoft ist das Spiel letztendlich im PSN
erschienen und kostet dort 14,99€.
Das Endzeitszenario ergibt sich aus einer Naturkatastrophe
in Form eines Erdbebens, das scheinbar die gesamten USA in Schutt und Asche
verwandelt hat. Der Protagonist hat ein ganzes Jahr damit verbracht, zurück zu
seiner Heimatstadt Haventon zu gelangen, und die Geschichte setzt ein als er
gerade vor der Brücke in die Stadt angekommen ist.
Die Story spielt weiterhin in und unter Haventon, denn
natürlich leben Frau und Kind nicht mehr in ihrem alten Apartment. Stattdessen
lernt man ein kleines Mädchen kennen und beschützen und trifft auf ihren
vorigen Beschützer und rettet auch noch ihre Mutter. Dabei ist die Spielwelt ab
und zu offen gestaltet, manche Passagen spielen aber auch in abgeschlossenen
Bereichen wie einem Hochhaus oder einer Mall. Die Open-World-Passagen scheinen
dabei Überbleibsel der ersten Spielidee zu sein: erkunden, sammeln und helfen
sind hier die wichtigen Spielelemente. Denn prinzipiell ist die gesamte Karte
Haventons erkundbar und es gibt überall versteckte Lebensmittel oder hilfreiche
Gegenstände. Darüber hinaus finden sich aber auch 20 verschiedene Menschen in
Not, denen geholfen werden kann. Als Belohnung gibt es eine Wiederholung für
die Kamera.
Wiederholung für die Kamera? Richtig, denn stirbt man, kann
man eine Wiederholung nutzen, um die Situation erneut spielen zu können –
ansonsten müsste man den gesamten Abschnitt neu spielen. (Hinweis: viele
gesammelte Gegenstände verschwinden aus dem Inventar und liegen wieder in der
Spielwelt und sogar Opfern, denen man bereits geholfen hat, muss man erneut
helfen – dafür gibt es aber auch wieder eine Wiederholung.) Dadurch wird auch
der Schwierigkeitsgrad definiert: hilft man einigen Opfern, übersteht man auch schwere
Passagen mit einigen Wiederholungen. Davon gibt es gerade am Ende einige, denn
hier werden die Gegner stärker und vor allem steigt ihre Anzahl.
Gegner sind aber nicht gleich Gegner in I Am Alive. Manche
verteidigen nur ihr Revier und greifen nicht an, solange man nicht selbst
aggressiv wird. Andere Gegner pöbeln erst einmal, bevor sie ernsthaft angreifen
und selbstverständlich gibt es auch diejenigen, die direkt zum Angriff
übergehen. Die meisten Gegner gehören allerdings zur zweiten Gruppe und können
mit Ruhe und Strategie ausgeschaltet werden. Ein Beispiel für einen typischen
Kampf: Drei Gegner stellen sich in den Weg, einer kommt auf uns zu und fängt an
uns zu schubsen, die anderen beiden bleiben zurück und wir haben festgestellt,
dass einer eine Waffe trägt, der andere nur eine Machete hat. Mit einer schnellen
Bewegung entledigen wir uns des ersten Gegners und ziehen schnell die Waffe, um
den Kontrahenten mit der Waffe zu erschießen. Auf den letzten Gegner wird aber
nicht geschossen; er wird bedroht, denn wir haben selbst keinen Schuss mehr in
der Pistole. Das weiß er aber nicht und ergibt sich, so dass wir ihn ohne Probleme K.O. schlagen können.
Besonders wichtig ist in jedem Kampf der Überblick, denn
Gegner mit Pistolen müssen immer zuerst ausgeschaltet werden, sonst ist man
selbst schnell niedergeschossen. Alle Gegner ohne Pistole können hingegen nur
durch Einschüchterung in Schach gehalten werden. Angesichts der immer knappen
Munition muss alles gespart werden, was zur Verfügung steht und unnötige
Munitionsverschwendung kann schon im nächsten Kampf den entscheidenden Nachteil
bedeuten.
Grafisch sieht I Am Alive solide aus – nicht mehr, aber auch
nicht weniger. Die ganze Zeit begleitet ein schwarz/weiß-Filter das
Spielgeschehen und sorgt für eine düstere Stimmung. Charaktere und Umgebung sehen
für ein PSN-Spiel nicht schlecht aus, haben aber ihre Ecken und Kanten bzw.
eintönige Texturen. Und auch musikalisch ist nicht besonders viel geboten, denn
das anfangs bedrohlich wirkende Hintergrund-Geräusch ist ab und an recht
nervig. Vor allem das Anschwellen der Geräusche bei sinkender Ausdauer wird
schnell unnötig laut im Vergleich zu Dialogen, die oft nur durch die
Videokamera verfolgt werden können und deren Tonqualität dementsprechend leiden
muss. (nächster Hinweis: auch in der deutschen Version gibt es nur englische
Sprache, aber deutsche Untertitel)
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass man dem Spiel
anmerkt, dass es unfertig erschienen ist, um des Erscheinens willen. Gute Ideen
wie die der Einschüchterung und gute Kletterpartien in Verbindung mit der
begrenzten Ausdauer machen das Spiel interessant, doch besonders die Story ist
nicht ausgereift und hat ein derart abruptes Ende, dass man sich fragen muss,
ob man nicht nur die halbe Geschichte gespielt hat. Deswegen gibt es insgesamt
diesen Score:
Gameplay
und Story (40%): 3 [Gameplay 2 / Story 4]
Grafik (30%): 3
Musik und Sound (20%): 3
Schwierigkeit und Trophäen (10%): 2
Ein kleines Plus gibt es außerdem für die relativ lange
Spielzeit von guten 6,5 Stunden, bei denen ich noch nicht allen Opfern geholfen
habe. (genau Spielzeit im Let’s Play sind 6:25:13)
Daraus ergibt sich die Note 2,9 mit einem Bonus für die
Spielzeit, womit es aber dennoch nur zu einer 3+ reicht. Ein ausgereifteres,
fertiges Vollpreis-Spiel wäre die Alternative gewesen, für ein PSN-Spiel geht
das aber auch so in Ordnung.
Dienstag, 1. Mai 2012
The Walking Dead - Episode One: A New Day
The Walking Dead ist das Spiel zur gleichnamigen
Comic-Buch-Serie und der erfolgreichen Fernseh-Serie. Nun bringt Telltale Games
das PSN-Spiel für 4,99€ pro Episode in 5 Episoden auf den Markt. Als Bundle
kosten alle Episoden zusammen übrigens nur noch 19,99€ und es gibt einen
Hintergrund gratis dazu.
Grafisch ist
das Spiel klar an den Comics orientiert und hat einen passenden Cell-Shading-Look.
Dadurch bleibt das Spiel nah an den Comics und kann auch gewagte sowie brutale Aktionen
zeigen, die sonst wohl dem Schnitt zum Opfer gefallen wären. Dennoch heißt es
natürlich „USK 18“. Für den gelungenen Stil und die abwechslungsreichen Umgebungen
in der ersten Episode gibt es deswegen die Note 2+. Leichte Hänger beim Laden
von Zwischensequenzen und längeren Animationen sind zu verzeihen, da das Spiel
alle Entscheidungen übernehmen muss, bevor die Aktion im Zusammenhang
ausgeführt werden kann.
Gameplay und Story greifen ebenfalls gut ineinander. Das Besondere
ist, dass das Spiel dem Spieler viele Entscheidungen überlasst, und die Story
sich so in ganz verschiedene Richtungen entwickeln kann. Allein der steuerbare Hauptcharakter,
Lee Everett, dessen Geschichte im Laufe der Episode immer weiter aufgedeckt
wird, bleibt als Fixpunkt gesetzt. So steht der Spieler gleich zwei Mal vor der
Wahl, einen von zwei Charakteren zu retten – beide zu retten ist leider keine
Option.
Aber auch kleinere Entscheidungen haben Einfluss auf die Geschichte
und besonders auf das Verhalten der anderen Menschen. Es bleibt zwar jedem
selbst überlassen, inwieweit er mit seinen Mitmenschen interagieren möchte,
doch Verbündete zu haben lohnt sich in jedem Fall – gerade, weil andere einen
im Stich lassen (könnten).
Und obwohl Zombies im Spiel eine große Rolle spielen, ist
dies nicht das entscheidende Element des Gameplays. Verdeutlicht durch das Fadenkreuz
und die angezeigten Möglichkeiten zur Interaktion, ist The Walking Dead
vielmehr ein Point-and-Click-Adventure unter Zeitdruck. Die richtige Antwort in
der Fülle von guten Dialogen zu wählen oder sich bewegende Zombies zu
erschlagen funktioniert auf die gleiche Weise und ist dabei in beiden Fällen
sehr gut umgesetzt.
Insgesamt hat das Spiel sich in den Bereichen Gameplay
und Story Bestnoten verdient, auch wenn es die eingefleischten Zombie-Jäger
eventuell enttäuschen könnte. Fans der Serie oder des Comics werden jedenfalls
zufrieden sein, dass „ihr“ Spiel sich nicht in einen Zombie-Shooter verwandelt
hat, sondern weiterhin die Menschlichkeit in schweren Zeiten und harte Entscheidungen
innerhalb einer Gruppe in den Vordergrund stellt. Deswegen gibt es an dieser Stelle
eine hochverdiente 1.
Musik und Sound
sind ebenfalls gut gelungen und die zahlreichen Dialoge sind allesamt stimmig
und gut synchronisiert – nicht mehr und nicht weniger: Note 2.
Die Schwierigkeit des Spiels hält sich aber in Grenzen.
Anstatt den Spieler alles ausprobieren zu lassen, werden manche Aktionen
unterbrochen, um den Spieler vor Schaden zu bewahren. Es bleibt am Ende nur die
richtige Aktion – rätseln geht vor sterben.
Und auch der Zeitdruck ist nie so groß, dass eine Entscheidung
nicht gefällt werden könnte oder ein Zombie nicht doch noch abgewehrt würde.
Deswegen gibt es hier nur eine 4. Ich hätte mir gewünscht, für dumme Aktionen
härter bestraft zu werden; oder für einige Trophäen etwas Besonderes machen zu
müssen.
Zusammengefasst
ergibt sich für The Walking Dead damit dieser Score von mir:
Gameplay und
Story (40%): 1
Grafik
(30%): 2+
Musik und Sound
(20%): 2
Schwierigkeit
und Trophäen (10%): 4.
Macht
zusammen eine 1,71 und damit eine sehr gute 2+.
Damit sind auch die folgenden Episoden
für mich bereits gekauft.
Der Preis von 4,99€ pro Episode bzw. 4€ im Bundle ist
neben der grandiosen Spielerfahrung auch durch die Spielzeit von 2:15:22
gerechtfertigt.
(P.S.: Die Spielzeit bezieht sich natürlich auf das noch immer
laufende Let’s Play!)
Samstag, 23. Juli 2011
Limbo
Limbo ist ein Indie-Titel, der nach einem Jahr auf der XB360 nun auch den Weg ins PSN gefunden hat. Vorschusslorbeeren gibt es aufgrund der schlichten Grafik und dem kniffeligen Gameplay. Auch Freunde von Little Big Planet könnten Limbo schon durch diverse nachgebaute Level kennen.
Limbo (94mb)
verfügbar seit: 20.07.11
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 14,99$, AT/UK (PEGI): 12,99€, D: 12,99€
Beschreibung:
Limbo ist ein klassischer 2D-Sidescroller oder Platformer. Das Spiel bietet eine schlichte Grafik, die nur auf Graustufen setzt. So ist der eigene Charakter auch nur ein schwarzes Männchen mit leuchtend weißen Augen. Alle anderen Farbschattierungen befinden sich dazwischen. Da Limbo völlig auf Sprache verzichtet und nur einen atmosphärischen Klang im Hintergrund bietet, ist leider auch nur zu erahnen, worum es gehen soll.
Zunächst läuft man noch fröhlich durch einen Wald, ohne zu ahnen, was als nächstes passieren wird. Und wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt, dann läuft man gerne in die erste Bärenfalle und plötzlich schaut man ganz genau hin,. Das ist auch nötig, denn überall befinden sich kleine, tödliche Fallen und tiefe Gruben. Frei nach dem Prinzip „Jeder hat nur ein Leben!“ ist jeder Fehler tödlich. Eine falsche Berührung, ein falsch getimter Sprung, zu langes Zögern an manchen Stellen und man steht wieder am letzten Speicherpunkt. Glücklicherweise gibt es davon reichlich, so dass man eine überwundene Falle nicht noch einmal schaffen muss, wenn man an der nächsten scheitert.
Die Fallen lassen sich zu Beginn des Spiels noch recht gut absehen, so dass der Einstieg gut gelingt und es neben ein paar Toden, die ohne hellseherische Kräfte nicht zu vermeiden sind, relativ flott voran geht. Erst in den letzten Kapiteln steigt das Frustrationslevel stetig an und manche Fallen zwingen einen öfter in den Tod.
Insgesamt gibt es einige schwierigere Passagen zu meistern, doch Limbo lässt sich innerhalb von zwei Stunden gut zum ersten Mal durchspielen. Die meisten der 13 Trophäen gibt es dann zwar nicht, aber die Motivation, bereits geschaffte Rätsel nochmal zu bezwingen und andere Wege zu suchen, ist nicht besonders hoch, da die Story fehlt. Deshalb sind 12,99€ auch in meinen Augen viel zu hoch angesetzt. Zum einen aufgrund der kurzen Spielzeit, andererseits ist Limbo auch schon ein Jahr alt. Nach dem ersten Durchspielen wäre ich mit 5€ für Rätselfreunde und einen netten Abend zwischendurch einverstanden gewesen, so habe ich mich tatsächlich etwas geärgert, so viel bezahlt zu haben.
Trailer:
Bewertung:
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 4,0
- 12,99€ für eine kurze Spielzeit ist zu hoch und die Rätsel sind auch erst zum Ende hin schwierig genug, um den Spieler wirklich zu fordern
- Bonuspunkte kann Limbo durch die schlichte, aber gute grafische Umsetzung und den Spannung erzeugenden Hintergrundklang einfahren, doch wiegen die Minuspunkte durch Preis und Umfang nicht auf
Dienstag, 7. Juni 2011
Dead Nation bzw. Das "Welcome-Back-Paket"
Nach dem Angriff auf das PlayStation Network, versucht Sony die User mit kostenlosen Angeboten wieder gnädig zu stimmen. Das ist zumindest eine nette Geste, auch wenn mir sichere Daten sehr viel lieber wären.
Grundsätzlich sind auch gute Spiele im so genannten Welcome-Back-Paket enthalten, wobei man sich pro Account (!) zwei aus fünf Spielen aussuchen kann. Das bedeutet im Klartext: Wohl denen, die entweder mehrere Benutzer an einer PlayStation registriert haben oder die – z.B. für importierte Spiele – einen zusätzlichen ausländischen PSN-Account angelegt haben. Wer drei Accounts hat, kann sich also ohne Probleme alle fünf Spiele sichern und wer noch einen ausländischen Account hat, darf sich sogar über bis zu sieben Spiele freuen.
In Deutschland wurden die interessantesten Spiele allerdings (erwartungsgemäß) durch Spiele ersetzt, die weder von der Qualität noch vom eigentlichen Preis an die international verfügbaren Spiele heranreichen, dafür aber unter 18 Jahren freigegeben sind.
Drei Spiele gibt es daher überall zum Download: Wipeout HD + Fury, Ratchet & Clank: Quest for Booty und Little Big Planet. In Deutschland kommen außerdem hinzu: Super Stardust HD und Hustle Kings, die die international verfügbaren Dead Nation und inFAMOUS ersetzt haben. Mit einem US, UK oder AT-Account ist man also durchaus reichlich beschenkt worden...
Drei Spiele gibt es daher überall zum Download: Wipeout HD + Fury, Ratchet & Clank: Quest for Booty und Little Big Planet. In Deutschland kommen außerdem hinzu: Super Stardust HD und Hustle Kings, die die international verfügbaren Dead Nation und inFAMOUS ersetzt haben. Mit einem US, UK oder AT-Account ist man also durchaus reichlich beschenkt worden...
Besonders das sogar noch relativ neue PSN-Spiel Dead Nation, das Anfang März mit dem PSN Gamers’ Choice Awards als bestes PSN-exklusives Spiel ausgezeichnet wurde, hat Beachtung verdient:
Dead Nation (1424mb)
verfügbar seit: 30.10.2010
erhältlich im Welcome-Back-Paket seit dem 03.06. 2011
in diesen Stores: US, AT & UK
Trailer:
Beschreibung:
Das Prinzip von Dead Nation ist schnell erklärt: Ein oder im Koop-Modus zwei Überlebende einer Epidemie sehen sich einer Übermacht an Zombies verschiedener Klassen gegenüber und schlagen sich von Station zu Station durch. Dazu haben sie zahlreiche Waffen zur Verfügung, die größtenteils zum Standardrepertoire des Genres zählen. Dazu gehören ein Gewehr, eine Schrotflinte und eine Maschinenpistole, aber auch ausgefallenere Waffen wie ein Flammenwerfer, ein Elektroschocker oder eine Klingenkanone. Jede der Waffen lässt sich dabei in Kategorien wie Durchschlagskraft, Magazingröße usw. aufwerten. Zusätzlich stehen aber auch noch Granaten, Molotow-Cocktails oder Dynamit zur Verfügung, wenn die eigene Waffe mal nicht ausreicht.
Die Steuerung ist ebenso einfach wie das Spielprinzip. Zudem lässt sie sich beliebig einstellen, so dass jeder die Steuerung wählen kann, die ihm am besten passt. Im Wesentlichen sind die Tasten fürs Abfeuern der Waffe, das Werfen von Objekten und das Interagieren besonders notwendig und sollten deswegen fingerschonend belegt werden. Denn es gilt: Den Abzug sollte man nie loslassen und wenn ein Zombie zu nah kommt, wird er schnellstmöglich weggeschlagen.
Grafisch ist Dead Nation auf einem guten Niveau für ein PSN-exklusives Spiel. Der Kamerawinkel ist sehr hoch angesetzt, aber es handelt sich nicht um eine Draufsicht, so dass das Zielen in alle Richtungen einfach bleibt, aber das Spiel nicht zu einem 2D-Shooter wird. Die Umgebung ist stets atmosphärisch dunkel, aber es lassen sich durchaus Details erkennen. Ebenso sind die Zombies einer Klasse natürlich nicht individuell gestaltet – was bei den Massen auch überhaupt nicht möglich wäre. Aber es gibt selbstverständlich große Unterschiede zwischen den Zombieklassen, so dass man ohne Probleme erkennt, welcher Gegner am gefährlichsten werden könnte. Und kommen zu viele Zombies auf einmal, gibt es immernoch Möglichkeiten, diese z.B. durch Alarmanlagen an Autos abzulenken oder die Autos direkt in die Luft zu jagen.
Pro Mission, die zwischen 15 und 30 Minuten dauert, kommen so durchschnittlich etwa 1000 Zombies auf den Spieler zu, wobei Endgegner leider fehlen. Allerdings sind die stärkeren Zombies auch schon schwer genug zu überleben, wenn sie mehr als dreifach vertreten sind. Um dann nicht ständig neu beginnen zu müssen, gibt es innerhalb jeder Mission einige Checkpoints, in denen sich ein Waffenshop befindet. Er versorgt den Spieler mit den bereits erwähnten Waffen, Upgrades und Munition – gegen Bares versteht sich. Das wiederum befindet sich in den überall versteckten Truhen und in den Kofferräumen der herumstehenden Autos. Auch Rüstungsteile lassen sich in großen, und sehr viel besser versteckten, Truhen finden, wodurch sich kleine Effekte in Bezug auf Kraft, Ausdauer und Agilität erzielen lassen.
Außerdem stehen insgesamt fünf Schwierigkeitsstufen zur Verfügung, so dass sich auch hier alles den persönlichen Vorlieben anpassen lässt. Vom langsamen, gemütlichen Zombiejagen bis zu hin einem anstrengenden, hektischen Überlebenskampf ist alles dabei...
Bewertung:
Note 2,0
Ein Preis-/Leistungsverhältnis im Welcome-Back-Paket anzugeben bringt nicht viel. Und weil es umsonst ist, lohnt sich zumindest das Reinschauen auf jeden Fall für jeden. Wer sich für ein Zombie-Spiel zwischendurch erwärmen kann, dem sollte Dead Nation jedenfalls nicht entgehen, solange es nichts kostet. Angesichts der normalen 14,99$ im US-Store bin ich mir noch nicht sicher, ob ich es mir kaufen würde. Mir persönlich wäre es 10$ aber durchaus wert gewesen...
Darüber hinaus hat Dead Nation seinen PSN Gamers’ Choice Award aber auch verdient, da es sowohl für einen als auch für zwei Spieler Unterhaltung über insgesamt 10 Missionen, d.h. etwa 5 bis 6 Stunden verspricht. Besonders im Koop-Modus macht das Spiel viel Spaß und in den höheren Schwierigkeitsgraden ist es auch anspruchsvoll.
Darüber hinaus hat Dead Nation seinen PSN Gamers’ Choice Award aber auch verdient, da es sowohl für einen als auch für zwei Spieler Unterhaltung über insgesamt 10 Missionen, d.h. etwa 5 bis 6 Stunden verspricht. Besonders im Koop-Modus macht das Spiel viel Spaß und in den höheren Schwierigkeitsgraden ist es auch anspruchsvoll.
Wer auch noch alle Trophäen – übrigens inkl. einer Platin-Trophäe – einheimsen will, der folgt am besten diesem Guide: http://www.ps3trophies.org/forum/dead-nation/81812-trophy-guide-roadmap-loot.html
Mittwoch, 22. September 2010
Tumble
Mit Tumble kommt ein Geschicklichkeitsspiel für Move, das im Grunde so einfach ist, dass es keine Herausforderung sein sollte: mit Klötzen spielen und Türme bauen. Klingt tatsächlich einfach, ist es aber nicht! Und so fordert dieses PSN-Spiel die grauen Zellen heraus und zeigt ganz nebenbei noch, wie enorm präzise sich der neue Motion Controller präsentiert.
Tumble (765mb Testversion + 1652mb Unlock Key)
PlayStation Move Motion Controller wird benötigt!
verfügbar seit: 15.09.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 9,99€, D: 9,99€
Beschreibung:
Bei Tumble dreht sich alles um Bauklötze, die in den verschiedensten Formen und von verschiedenster Beschaffenheit zur Verfügung stehen. Große und kleine Klötze, die beispielswiese aus Eis, Holz oder Stein sein können, lassen sich mit dem Motion Controller vom Boden aufnehmen und dann aufeinander platzieren. Dabei lassen sich in 69 Levels, die in 13 Zonen eingeteilt sind, neue Herausforderungen meistern: besteht man einen Level mindestens mit einer bronzenen Medaille, dann wird der nächste Level freigeschaltet. Dabei gibt es zunächst immer eine Aufgabe pro Level, die es zu bestehen gilt: Entweder muss man 1. einen Turm in die Höhe bauen - von einem bestimmten Startpunkt los, der auch mal auf einer schiefen Fläche liegen kann - oder es müssen 2. möglichst viele Klötze auf einem Podest abgelegt werden oder 3. ein Turm muss mit der richtigen Platzierung von Minen zum Einsturz gebracht werden oder 4. Ein Laserstrahl soll mit Hilfe von Spiegeln, die sich an den Klötzen befinden, von A nach B geleitet werden. Auch das klingt alles recht unspektakulär, aber die Aufgaben werden von Zone zu Zone immer komplexer und man muss sich schon zu Beginn seines Baus bzw. Abrisses eine Strategie zurechtlegen, die zum Ziel führen könnte. Dazu kommen diverse Störfaktoren, wie z.B. ein sich bewegender Block, der mitten durch den möglichen Turm gleitet und diesen so immer wieder einreißt, baut man nicht geschickt um diesen Block herum. Aber auch Erdbeben und Stürme erschweren das Türmebauen ab und an.
Für jeden Level stehen neben diesen Aufgaben noch weitere Medaillen zur Verfügung, die sich zumeist durch schnelles Bauen in einem bestimmten Zeitlimit oder durch das Erreichen eines bestimmten Zielpunktes - der natürlich weit außerhalb des normalen Turmes liegt - verdienen lassen.
Beeindruckend ist neben der geistigen Herausforderung aber auch die Präzision, mit der sich die Türme mit Hilfe des Motion Controllers bauen lassen. Schon die kleinste Bewegung in die falsche Richtung kann den Turm zum Einsturz bringen oder eine kleine Drehung des Handgelenks führt zu einem schiefen Absetzen des Klotzes. Mit der Steuerung lässt sich also sehr exakt umgehen, was zudem noch durch ein paar einfache Hilfsmittel unterstützt wird: durch einen schnellen Schwung des Controllers lässt sich beispielsweise die Seite des Klotzes ändern, die zum Spieler zeigt - dadurch entfällt unnötige Rotationsarbeit und das Handling gewinnt an Einfachheit. Außerdem lässt sich bei gedrückter Move-Taste jederzeit die Kamera neu positionieren - ob mit Block „in der Hand“ oder ohne spielt dabei keine Rolle.
Trailer:
Bewertung:
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 2,0
- 9,99€ ist ein stolzer Preis, aber wer seinen Grips anstrengen will und nebenbei noch die Präzision des Motion Controllers zu schätzen weiß, der wird an Tumble seine Freude haben. Jede Menge Levels mit unterschiedlichsten Aufgaben warten auf den Spieler und unter den Herausforderungen befinden sich einige harte Nüsse.
- Trophäen gibt es übrigens auch und zwar 9x Bronze, 3x Silber und 1x Gold - dafür muss man aber auch lange spielen und nahezu alle Aufgaben erfolgreich beenden
Dienstag, 15. Juni 2010
Joe Danger
Wieder ein PSN-Spiel, wieder nach dem Motto „Play, Create, Share“, aber diesmal ein Fun Racer. Joe Danger erinnert an die ersten Motocrossspiele, die noch ohne Kurven ausgekommen sind, und packt alles in eine bunte Streckenwelt. Mit vielen Levels, einfacher Steuerung und einem ebenso einfachen Streckeneditor bietet Joe Danger alles für den Spaß zwischendurch.
Joe Danger (271mb)
verfügbar seit: 09.06.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 14,99$, AT/UK (PEGI): 12,99€, D: 12,99€
Beschreibung:
Joe Danger ist ein alternder Stuntman, der mit seinen spektakulären Motorradstunts früher die Massen begeistern konnte. Heute will er sein Comeback starten und dabei muss ihm der Spieler im gleichnamigen Fun Racer helfen…
Grafisch wurde das Spiel dabei an bunte Comics angelehnt, die nur so vor knalligen Farben sprühen. Joe Danger spielt sich dabei wie ein 2D Rennspiel mit drei Ebenen in der dritten Dimension (Little Big Planet lässt grüßen). Das bedeutet, dass es keine gewagten Kurvenmanöver gibt, sondern lediglich von links nach rechts im Bild gefahren wird. Auch die Tastenbelegung ist sehr übersichtlich gehalten, wodurch auch Einsteiger keine Probleme haben, längere Stuntkombos zu vollführen. Es gibt eine Schultertaste fürs Gas, eine fürs Bremsen und Rückwärtsfahren und die anderen beiden dienen während Sprüngen zur Stuntvariation. Bei den Buttons geht es genauso einfach zu: die X-Taste zündet den Boost und die Quadrat-Taste führt dazu, dass Joe sich duckt und beim loslassen ein wenig in die Höhe springt. Die anderen beiden Tasten werden nur gelegentlich gebraucht, wobei Dreieck in bestimmten Levels den Streckeneditor aufruft und Kreis in Rennen zum Schlagen verwendet wird. Mit dem linken Stick werden dazu noch Wheelies ausgeführt, die ebenso wie Drehungen im Sprung den Boost wieder auffüllen.
So steuert der Spieler Joe über riesige Rampen, durch große Loopings und um eine Menge anderer Hindernisse herum ins Ziel des jeweiligen Levels. Da ist es oft wichtig, die richtigen Kombinationen aus Sprüngen, Ducken und dem Einsatz des Boosts zu erproben, um sicher durch den Level zu kommen – sonst landet Joe schon Mal in einem Haifischbecken, an Stangen auf Kopfhöhe, auf Nadelbrettern oder unter sich auf- und abbewegenden riesigen Köpfen. Es gibt aber natürlich auch einige Hilfsmittel auf der Strecke; etwa Geschwindigkeitsschübe, „Sprungbuttons“ oder ein geschickter Fahrbahnwechsel, der nur an dafür vorgesehenen Streckenposten möglich ist.
Für jeden Level werden bereits vor dem Starten bestimmte Ziele angezeigt, die Joe erfüllen muss, um sich Sterne zu verdienen, die er wiederum für neue Levels ausgeben kann. Zumeist handelt es sich dabei um Sammelaufgaben, Zeitvorgaben, 100%-Kombos, Rennsiege und Kombinationen aus diesen Zielen. Pro Level gibt es so zwischen einem und sechs Ziele zu erreichen, was auch nacheinander probiert werden kann. Beispiel: Im ersten Lauf sammelt der Spieler alle blauen Sterne und versteckte große Sterne ein, beim zweiten Lauf folgt die 100%-Kombo, wobei noch alle Zielmarkierungen nach Sprüngen getroffen werden müssen, im dritten Lauf werden die Buchstaben eingesammelt, um D-A-N-G-E-R zu buchstabieren, und im vierten Lauf wird noch die Zeitvorgabe unterboten – so zumindest die Theorie. In der Praxis sieht es dann oft so aus, dass gerade in den späteren Levels immer wieder neu gestartet werden muss, um noch einen besonders schwierigen Stern zu erreichen; vorausgesetzt man legt es darauf an, alle Sterne zu holen. Zwischendurch werden diese Level durch kleine Rennen aufgelockert, wo Joe es mit drei Kontrahenten zu tun bekommt, die er auf der Strecke hinter sich lassen muss. Außerdem gibt es (zu) wenige Level, die völlig aus diesem Konzept herausfallen: Etwa ein Level, in dem Joe von seinem Motorrad abspringen muss, um möglichst viele Kegel mit seinem Körper umzuhauen.
Wer sich also seinen eigenen Level zusammenbauen möchte, kann dies mit dem sehr übersichtlichen und stark an Little Big Planet erinnernden Editor schnell und einfach tun. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, sich auszutoben und dabei alle Elemente zu verwenden, die auch in den mitgelieferten Levels zu finden sind. Manche der Level bauen sogar darauf auf, dass der Spieler im Editor erst kleine Änderungen vornehmen muss, um alles einsammeln zu können. Ebenso lassen sich aber auch Levels anderer Spieler editieren, um sie dem eigenen Geschmack anzupassen.
Bewertung:
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 2,7
- viele Levels und noch mehr Aufgaben, wobei diese sich natürlich sehr oft wiederholen (beispielsweise die immerwährende Aufgabe, eine 100%-Kombo durch den gesamten Level zu machen)
- leider werden die Aufgaben erst nach der Hälfte aller Level etwas anspruchsvoller, wodurch der Anfang zwar leicht von der Hand geht, aber auch recht langwierig sein kann
- ein netter, einfacher Streckeneditor zum Austoben
- insgesamt bietet Joe Danger zwar einige anspruchsvolle Aufgaben und macht auch eine Zeit lang sehr viel Spaß, doch am Ende fehlen die Variationsmöglichkeiten, d.h. für Zwischendurch ist Joe Danger durchaus gelungen, aber bei dem stolzen Preis von 12,99€ ist zumindest Vorsicht geboten
Dienstag, 8. Juni 2010
Planet Minigolf
Langsam aber sicher nähern wir uns dem Sommerloch (Juni - Mitte August), was Disc-Spiele angeht, doch damit bricht die Gaming Welt endlich mal nicht zusammen; der Grund: kleine Download-Spiele für Zwischendurch, die ihren Zweck darin gefunden zu haben scheinen, uns das Sommerloch schnell zu überbrücken. Mit der Fun-Minigolf-Simulation der ZEN Studios kommt ein Spiel, das wie so viele zur Zeit neben dem eigenen Umfang auf Benutzer generierten Inhalt setzt. Später im Jahr soll Planet Minigolf auch MOVE kompatibel sein…
ZEN Planet Minigolf (743mb)
verfügbar seit: 02.06.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI):7,99€, D: 7,99€
Beschreibung:
Planet Minigolf ist ein reines Fun-Spiel und Minigolf-Simulator. Neben den kreativ gestalteten Bahnen in vier unterschiedlichen Umgebungen setzt das Spiel auf einsammelbare Power-Ups und so genannte Trick-Putts. Damit ist für reichlich Spaß gesorgt, denn die witzigen Power-Ups sorgen für zahlreiche Möglichkeiten, durch die Bahn zu kommen, und die Trick-Putts führen zu verrückten Bandenkombinationen, die ausprobiert werden.
Zu Beginn stehen den fünf spielbaren Charakteren (für die im Laufe des Spiels jede Menge Outfits und Accessoires freigespielt werden können) die Aufwärm-Kurse der vier Umgebungen zur Verfügung. Dabei werden 9 Bahnen gegen fünf Gegenspieler gespielt und bei einem Sieg wird der Profi-Kurs der Umgebung freigeschaltet; bei einem Sieg dort der Extrem-Kurs und zuletzt dann der verrückte Kurs. Geputtet werden kann dabei in drei unterschiedlichen Einstellungen, bei denen für jede Art von Golfer was dabei sein sollte: 1. die direkte Steuerung durch „Schwingen“ des linken Sticks, 2. die 3-Klick-Steuerung durch Drücken der X-Taste zum Ausholen, zum Einstellen der Schlagkraft und zum Abschlag, und 3. die einfache Steuerung, bei der die X-Taste bis zur gewünschten Schlagkraft gedrückt gehalten werden muss. Und obwohl das alles sehr einfach klingt, ist Planet Minigolf spätestens ab den extremen Kursen sehr anspruchsvoll und die Löcher müssen erst einmal sorgsam erkundet werden, um den besten Weg zu finden und die Power-Ups richtig einzusetzen. Zu den Power-Ups zählen z.B. der Magnet, der den Ball ins Loch saugt, wenn dieser sich nah genug am Loch befindet, oder der Lenker, bei dem der Ball mit Hilfe des bewegungssensitiven Controllers gelenkt werden kann. Aber auch Raketenantriebe, Flügel oder ein aufgepumpter Ball können in vielen Situationen von Vorteil sein… Gibt es nach einem Loch zwei Spieler mit der gleichen Schlagzahl, entscheiden übrigens die gesammelten Stil-Punkte über den besseren Rang – es gibt dadurch nie ein Unentschieden. Stilpunkte gibt es beispielsweise für ein Hole-In-One oder besonders lange Putts, aber auch für erfolgreiche Trick-Putts, die vorher angekündigt werden müssen. Dabei gibt es jeweils 20 Stilpunkte für jede Bandenberührung oder Richtungsänderung, wenn der Ball am Ende des Schlages auch im Loch landet.
Alles in allem machen die Kurse des Spiels also 144 Löcher aus, doch nach dem Motto „Play, Create, Share“ wird das Spiel von seinen Spielern mit neuen Löchern gefüttert. Jeder kann in dem sehr einfachen und übersichtlichen Loch-Editor in minutenschnelle ein Loch nach seinen Vorstellungen gestalten und dabei alles verwenden, was auf den 144 Löchern zu finden ist. Innerhalb von nur knapp einer Woche nach Veröffentlichung sind so 156 Kurse und 4033 Löcher entstanden (Stand: 08.06., 17:30 Uhr!). Alle Löcher können nach dem Spielen mit zwischen einem und fünf Sternen bewertet werden. Nachdem etwa 10 (?) Spieler der Loch ausprobiert haben, errechnet das System eigenständig das Par für das Loch und aktualisiert nach jedem Spielen sowohl das Par als auch die Bewertung.
Um für noch mehr Langzeitmotivation zu sorgen, haben sich die Entwickler noch ein weiteres Feature einfallen lassen: Jede Woche gibt es ein Turnier, bei dem sich alle Spieler der Planet-Minigolf-Gemeinschaft auf einem willkürlich zusammengestellten Kurs messen können. Aber auch sonst ist der Multiplayer-Modus für ein Download-Spiel sehr ausgeprägt. Es gibt sowohl im Offline als auch im Online-Modus die Möglichkeit, mit bis zu sechs Spielern für sich allein oder in Teams gegeneinander anzutreten – besonders witzig und taktisch von Bedeutung: die Bälle der anderen bleiben auf der Bahn und können aus dem Weg bzw. von der Bahn geschossen werden! Als Modi stehen „Einer gegen Einen“, „Singles“ (4 Spieler!), „Doppel“ (Zwei gegen Zwei) und „Teams“ (Drei gegen Drei) zur Verfügung. Es kann sogar eingestellt werden, ob jeder aus dem Team mit seinem eigenen Ball spielen soll oder das Team sich einen Ball teilen muss. Und natürlich gibt es auch eine Weltrangliste, in der alle erreichten Punkte zusammengezählt werden…
Was die ZEN Studios bereits mit ZEN Pinball angefangen haben, bleibt für ZEN Planet Minigolf nur zu hoffen: Dort gibt es ab und zu neue Tische für kleines Geld als Add-On. Es scheint daher wahrscheinlich, dass auch für Planet Minigolf noch einige Umgebungen und neue Objekte nachgeliefert werden könnten. Genügend Platz ist auf der Minigolf-Weltkarte jedenfalls noch…
Außerdem bleibt die MOVE-Unterstützung, die dann im Herbst folgen wird, abzuwarten. Durch die dann vierte Steuerungsmöglichkeit könnte das Minigolfen noch umso realistischer werden!
Bewertung:
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,0
- von einfachen bis zu anspruchsvollen Kursen mit 144 Löchern in vier Umgebungen
- einfacher und wirkungsvoller Locheditor
- unzählige Löcher von Benutzern in jedem erdenklichen Schwierigkeitsgrad
- witzige Power-Ups, die für Abwechslung und immer neue Möglichkeiten sorgen
- Langzeitmotivation durch tolle Online- und Offline-Spielmodi
- für nur 7,99€ werden die Erwartungen daher mehr als erfüllt (vor allem umgerechnet in Preis/Spielstunden)
Abonnieren
Kommentare (Atom)






