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Dienstag, 22. Februar 2011

Little Big Planet 2 - Special Edition US

Der Nachfolger des Überraschungserfolgs steht an: Little Big Planet 2. Mit vielen neuen Möglichkeiten im Gameplay und damit auch neuen Varianten im Editor setzt der neue Teil auf mehr Abwechslung, während alles, was Little Big Planet ausgezeichnet hat beibehalten wurde - sogar die über eine Million bereits vorhandenen Level.

Little Big Planet 2
Special Edition US
(Sony)

VÖ: 18.01.2011
Genre: Jump’n’Run Adventure

USK: 6
PEGI: 7+

Amazon: ---, Joypoint: 94,90€
gekauft am 21.01. für 85,00€


Beschreibung:

Little Big Planet hat es geschafft, kindlichen Comic-Stil in ein ansprechendes Adventure zu verpacken, das die ganze Familie interessiert. Es konnte sich durch Einfachheit und Spaß auszeichnen und lieferte einen Editor, mit dem jeder seine eigenen Level erstellen konnte. Was soll Little Big Planet 2 da noch verbessern?
Zunächst liefert der Nachfolger viele neue Möglichkeiten, das Gameplay zu verändern. Es gibt Bouncepads, die den Sackboy in die Luft katapultieren, und neue Power-Ups neben dem bereits bekannten Paintinator, der durch das Metal Gear Solid Pack erhältlich war und nun standartmäßig zum Repertoire  gehört (ebenso wie Wasser, das es zum Pirates of the Carribean Pack gab). Zu den neuen Power-Ups zählen der Grappling-Hook, der Grabinator und der Creatinator. Sie alle bieten Abwechslung im Spiel, da nun z.B. mit Hilfe des Grappling Hook weiter entfernte Objekte Gegriffen oder mit dem Grabinator schwere Objekte einfach aufgenommen werden können. Der Controlinator stellt aber alles andere in den Schatten: er ermöglicht es, andere Objekte präzise zu steuern. Im Story-Modus steuert der Spieler so etwa eine Raupe, eine Biene, Hunde und Hasen, die wiederum ihre eigenen Fähigkeiten mit sich bringen; im Leveleditor sind der Kreativität dann gar keine Grenzen mehr gesetzt, denn jeder Button des Controllers lässt sich mit einer beliebigen Funktion verbinden - schnell, einfach und effektiv. So ist für jeden etwas geboten, egal ob er sich lieber mit einem Schmetterling durch ein Regenbogenland fliegen lassen möchte oder mit dem eigenen Panzer ins Gefecht geht.
Ins Gefacht gehen können die Spieler nun ebenfalls on- sowie offline, denn im neuen Versus-Modus zählt nur der Sieg über den Gegner. Entweder entscheidet das pure Überleben oder es gibt einen Timer oder eine Zielpunktzahl. Im Story-Modus sind diese Level auf den Nebenpfaden zu finden, für die es wieder Schlüssel in den Hauptleveln zu finden gibt. Von einem Rennen über das altbekannte Pong bis hin zu erbitterten Kämpfen mit dem Creatinator ist auch hier alles zu finden, was man sich nur vorstellen kann.
Eine weitere große Neuerung sind die Sackbots, die es ab dem dritten Abschnitt der Story zu finden gibt. Sie sind Sack-Roboter, die einen eigenen Willen haben: entweder sie fürchten sich vor dem Spieler oder sie folgen ihm, manchmal interessieren sie sich aber auch für etwas ganz anderes. Im Story-Modus muss man also versuchen, die Sackbots zu retten, indem man sie zu einem bestimmten Platz führt, ohne dass sie sterben. Hier heißt es also nicht nur auf den eigenen Sackboy zu achten, sondern auch noch zu planen, was die Sackbots machen werden. Auch das bietet eine neue Dimension in Little Big Planet 2, die natürlich auch im Editor verwendet werden kann.

Insgesamt wirkt der Story-Modus von Little Big Planet 2 im Vergleich zu seinem Vorgänger wesentlich reifer und ist auch anspruchsvoller geworden, denn dort wo zu Beginn noch ein freundlicher kleiner Platformer daherkam, gibt es nun direkt ein paar fiese Fallen und actionreicheres Gameplay. Alles wirkt durch die beschriebenen neuen Möglichkeiten viel abwechslungsreicher und einen Tick besser inszeniert, auch wenn die Story genauso unzusammenhängend ist wie im ersten Teil und nur durch den übergeordneten Kampf gegen den Negativitron, der alle Kreativität in sich einsaugen will, zusammengehalten wird.
Ebenfalls großen Wert wurde natürlich wieder auf den Leveleditor gelegt, denn in insgesamt 52 Tutorials wird jedem Spieler haarklein erklärt, wie das Leveldesignen funktioniert und welche Möglichkeiten dem Spieler gegeben werden. Anhand kleiner Beispiele lernt der Spieler schnell und kann sich schon in wenigen Stunden einen interessanten Level zusammenbasteln. Das macht nicht nur Spaß, sondern führt hoffentlich dazu, dass auch andere Spieler Spaß an dem Level haben. Ein kleines weiteres Update macht es dann sogar möglich, seine Level miteinander zu verlinken und zwar der Level-Link. Setzt man einen Level-Link statt eines Scoreboards ans Ende des Levels, so geht es für den Spieler direkt im nächsten Level weiter. So lassen sich ganze Spiele kreieren oder einfach Fortsetzungen anhängen.


Inhalt der Special Edition:


Die US(!) Special Edition - nicht die europäische Version - liefert neben dem Spiel und einigen Kostümen und Avataren zwei nette Accessoires: zum einen eine Sackboy-Plüschfigur, die etwa 20cm groß ist und wirklich gut aussieht, und zum anderen zwei Bücherhalter im LBP2-Design. Auch die machen sich selbstverständlich gut im Regal, wenn sie die gesammelten PS3-Spiele fachgerecht präsentieren. In den USA beträgt der Aufschlag von normaler zu Special Edition gute 20$, was durchaus gerechtfertigt ist, wenn man Verwendung für die beiden besonderen Accessoires findet. Wem es allerdings nur um Kostüme geht, sollte lieber die Finger davon lassen...


Trailer (Gameplay am Ende des Reviews):





Bewertung:

Gameplay und Story (35%): Note 1,3
- das Gameplay wurde verbessert und bietet neben den Jump’n’Run-Passagen nun auch anspruchsvollere Abschnitte mit den neuen Power-Ups
- durch den Creatinator kommt eine weitere Dimension hinzu, die es dem Sackboy ermöglicht, Objekte zu steuern, was immer wieder gelungene Abwechslung schafft
- die 30 Hauptlevel und vielen Nebenlevel laden wieder dazu ein, alle Level zu schaffen ohne zu sterben und alle Preisblasen in den Level zu suchen oder mit Freunden zu erspielen
Grafik (20%): Note 1,3
- grafisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel verändert, aber damit ist man dem Stil des ersten Teils treu geblieben, was den selben einzigartigen Charme zur Folge hat
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 3,0
- musikalisch ist LBP2 gut inszeniert, doch leider ist die Sprache wieder nur in wenigen Cutscenes vorhanden und sonst in Sprechblasen verpackt (selbst im Editor-Modus lassen sich mittlerweile Aufnahmen per Mikrofon einbinden)
Schwierigkeit (10%): Note 2,0
- gemessen an Gaming-Maßstäben ist LBP2 nicht besonders schwer, sogar jedes Level ohne Fehler zu meistern gelingt recht schnell, doch wenn die Familie als Zielgruppe gefragt ist, dann sind manche Passagen doch sehr anspruchsvoll
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): Note 1,0
- alles wird genaustens erklärt und daran lässt sich auch nichts beanstanden
Trophäen (5%): Note 1,0
- LBP2 liefert 37x Bronze, 7x Silber und 3x Gold bis zur Platin-Trophäe
- im Vergleich zum ersten Teil sind zwei Dinge auffällig: es werden viel weniger Onlinebewertungen herangezogen, wenn es um die Trophäen geht und zweitens ist die zeitaufwendigste Trophäe die, für die man 24 Stunden im Editor verbringen muss - das heißt für mich persönlich, dass es eher darauf ankommen sollte, schon innerhalb der 24 Stunden gute Level zu veröffentlichen, um den Spaß innerhalb der Community aufrecht zu erhalten, als schnell viele Level zu veröffentlichen
(leider gibt es aufgrund anderer Trophäen weiterhin eine übermäßige Präsenz von schlechten, einsekündigen oder nicht spielbaren Leveln, was aber nicht am Spiel, sondern an den Spielern liegt)
Wiederspielwert (5%): Note 1,0
- durch die Online-Features und die ständigen neuen Level lohnt sich der Besuch des Little Big Planet immer wieder

Gesamteindruck: Note 1,6
Selbst wenn man Little Big Planet 2 nur als großes Update zu seinem ersten Teil verstehen könnte, so liefert LBP2 doch so viele neue Möglichkeiten, dass der Titel „Update“ ihm nicht gerecht werden würde. Das Gameplay wurde verfeinert und ausgebaut, der Kreativität neue Horizonte erschlossen und dem Spieler alle Möglichkeiten gegeben, das Beste daraus zu machen.


Was ich daraus gemacht habe? http://lbp.me/v/xwse56

Und wer es nicht zuerst spielen möchte kann sich hier das Gameplaymaterial aus meinem eigenen Level ansehen:

Mittwoch, 9. Dezember 2009

EyePet inkl. Playstation Eye Bundle

Endlich mal was Neues - was richtig Neues - nicht nur eine neue Facette eines altbekannten Spielsystems. Das EyePet hat allein deswegen schonmal Respekt verdient, weil es mit Hilfe des Playstation Eye und einer Zauberkarte die Interaktion mit einem virtuellen Haustier herstellt. Das bedeutet, dass der Spieler endlich auch mal ein wenig mehr bewegen muss als Daumen und Zeigefinger. Doch was kann das EyePet wirklich?


EyePet inkl.
Playstation Eye

(SCEE London)

VÖ: 23.10.09
Genre: Simulation
USK: 0
PEGI: 3+

Amazon: 45,95€, Joypoint: 47,90€
gekauft am 23.10.09 für 44,00€

Trailer im EyePet-Preview!


Beschreibung:

Das EyePet muss zu Beginn des Spiels erstmal selbst ausgebrütet werden. Dabei assistiert ein verrückter Wissenschaftler, der kindgerecht alles Nötige erklärt und so in das Gameplay einführt. Ist das EyePet dann geschlüpft, will es spielen, sauber gehalten werden und natürlich fressen. Das sind die drei Hauptaufgaben, die es mit der Zauberkarte und den Händen zu erledigen gibt. Das ist am Anfang auch alles recht spannend, denn das EyePet reagiert auf jede Bewegung anders. So funktioniert das Streicheln einwandfrei, man kann mit den Händen das EyePet anlocken oder es springen und laufen lassen. Das Füttern und das Waschen per Zauberkarte funktionieren ebenfalls gut. Was das EyePet gerade machen möchte verrät der Scanner, der auch mit der Zauberkarte bedient wird. Damit kann in Erfahrung gebracht werden, ob das Eyepet kreativ genug, glücklich, stark genug und satt ist.
Neben den alltäglichen Pflegeaufgaben bietet das Spiel für die Zeit, in der man alle Grundbedürfnisse befriedigt hat, aber noch einiges mehr: An jedem EyePet-Tag gibt es 4 unterschiedliche Aufgaben zu erledigen - hat man diese mindestens mit einer Bronzemedaille erfüllt, wird der nächste Tag freigeschaltet. Es handelt sich dabei um Minispiele, die entweder Kreativität oder Schnelligkeit erfordern, aber insgesamt alle eher spielerischen Charakter haben. Also alles sehr kindgerecht! Zudem bekommt man ab und an neue Spielzeuge bereitgestellt, damit das EyePet besser unterhalten werden kann. So gibt es z.B. den Zeichenblock, bei dem man etwas zeichnen muss, was sich dann in ein Spielzeug verwandelt – etwa ein Auto oder ein Flugzeug mit denen das EyePet dann spielen kann. Oder den Audiorekorder bei dem man dem EyePet etwas vorsingen muss, das EyePet singt es dann (mehr oder weniger gut) nach. Außerdem gibt es eine Reihe an Minispielen, bei denen sich die Zauberkarte in verschiedene Dinge verwandelt: eine Rampe zum Bowlen, ein Laufband, den Seifenblasen-Affen, etc.
Wer seinem EyePet ein neues Styling verpassen will, kommt selbstverständlich auch nicht zu kurz: neues Fell und neues Outfit sind schnell angepasst und für jede erledigte Aufgabe gibt es neue Objekte (ein Objekt für Bronze, zwei für Silber und drei für Gold).
Alles in allem ist das EyePet mehr als nur eine nette Idee, denn die Umsetzung der Grundbedürfnisse ist gut gelungen und das EyePet kostet nicht viel Zeit. Es ist kein Spiel zum „Durchspielen“, sondern zum ab und zu einlegen und zwischendurch mal spielen. Die insgesamt 60 Aufgaben sind hingegen nicht so gut umgesetzt, denn vielleicht haben die Entwickler einfach zu viel auf einmal gewollt und sich selbst ein wenig in den diversen Minispielen und zahlreichen Spielzeugen verloren.


Bewertung:

Gameplay und Story (35%): Note 2,3
- bei guten Lichtverhältnissen und mit ein bisschen Übung funktioniert die Steuerung mit der Zauberkarte sehr gut, sobald das Licht schlecht wird oder die Karte einen zu großen Winkel bekommt, bekommt die Kamera allerdings Probleme
- sehr viele verschiedene Steuerungsmethoden (fast jedes Minispiel hat sein eigenes System) erfordern allerdings ein sehr gutes Gedächtnis, wenn man eine bestimmte Aktion ausführen muss
Grafik (20%): Note 3,0
- das EyePet sieht natürlich süß aus und die interaktiven Gegenstände sind im Comicstil gehalten, Schwächen mitzuhalten hat nur die Kamera, denn sie ist mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln bei 60 Bildern/Sekunde nicht annähernd so scharf wie es notwendig wäre, um die Illusion des EyePet im Wohnzimmer aufrecht zu erhalten
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 3,0
- für Kinder sicherlich nicht ganz so schlecht, nervt der Wissenschaftler doch manchmal gewaltig
- das EyePet gibt hingegen lustige Laute von sich
Schwierigkeit (10%): Note 2,0
- auch hier wird die Zielgruppe deutlich: die meisten Aufgaben sind kinderleicht, jedoch braucht auch hier alles ein wenig Übung und Gold ist in manchen Aufgaben ein harte Nuss
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): Note 2,3
- die Menüführung ist einfach und intuitiv, auch die Tutorials sind informativ
- leider wird nicht jede Aufgabe sinnvoll erklärt und die Beschreibung hilft dabei leider überhaupt nicht weiter
Trophäen (5%): Note 3,0
- es gibt 13x Bronze, 18x Silber, 3x Gold und 1x Platin
- nahezu alle Trophäen beziehen sich auf Aufgaben innerhalb der 15 EyePet-Tage oder
Wiederspielwert (5%): Note 2,0
- einerseits: das Spiel ist was für Zwischendurch, also legt man es ab und zu auch ein
- andererseits: die meiste Zeit macht man Aufgaben, die man immer wieder machen muss, was keine große Langzeitmotivation hervorruft

Gesamteindruck: Note 2,7
Nach dem ersten „Ooh“-und-„aah“-Effekt baut das EyePet leider zu schnell ab und man verliert sich in täglichen Aufgaben. Für Kinder ist es allerdings eine nette Möglichkeit, ein ganz klein wenig Verantwortung zu übernehmen. Dabei ist es aber definitiv kein Haustier-Ersatz, sondern eher eine Minispiele-Sammlung mit neuartiger Steuerung.
Positiv zu Gute kommt dem Spiel, dass im Bundle das Playstation Eye mitgeliefert wird, so dass man im Vergleich zur getrennten Anschaffung immerhin kanpp 15€ sparen kann.

Samstag, 12. September 2009

Tops und Flops, #2: Little Big Planet

Also wie versprochen, hier das Review zu einem der lustigsten und schönsten Spiele, das sich auf dem dritten Platz meiner derzeitigen Rangliste befindet. Und das Beste direkt zu Beginn: bald wird es auch noch eine Game of the Year Edition geben, bei der viele der Download Packs bereits enthalten sind. Wer das Spiel noch nicht sein Eigen nennt, sollte dann unbedingt zugreifen!


Little Big Planet US
(Media Molecule)
US: 15.10.2008 – 1. Auflage
Europa: 05.11.2008 – „geschnitten“
Genre: Jump’n’Run Adventure
USK: 6
PEGI: 7+
ESRB: E
Amazon: 23,45€, Joypoint: 22,90€
gekauft am 21.10.08 für 55,00€

Screenshots: hier!
Trailer: hier!

Gameplay und Story (35%): Note 1,0
- das Gameplay macht richtig Sapß und die Sackboys & -girls sind einfach und intuitiv zu steuern, so dass sowohl Erwachsene als auch Kinder Spaß an dem Spiel haben können
- und gerade obwohl der Titel sich vorrangig an jüngere PS3-Spieler richtet und die Story dementsprechend einfach gehalten wurde, lässt sich dennoch der Sinn erkennen, jedem Kontinent ein paar Level zu widmen, so dass die ganze (Little Big) Planet erkundet werden kann
- besonders mit bis zu 4 Spielern an einer PS3 (kein nerviger Mini-Splitscreen, sondern alles in einem Bild!) oder online lassen sich alle versteckten Preisblasen und Wege des Spiels entdecken und das Spiel gewinnt noch mehr an Qualität
Grafik (20%): Note 1,7
- die Sackboys sind extrem süß und knuddelig, die Level farbenfroh und immer schön anzusehen, auch wenn es sich „nur“ um eine bessere 2D-Landschaft handelt, mit drei Ebenen für die dritte Dimension
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 2,7
- die Musik ist zwar passend zu den bereisten Kontinenten, aber es stehen auch nicht gerade viele Titel zur Auswahl, außerdem plappern die Charaktere nur in ihren Stimmen daher, um die comichaften Sprechblasen zu unterstützen
- diese Art ist aber für Kinder besonders geeignet, denn das Spiel geht nur dann weiter, wenn man die Sprechblasen komplett gelesen hat und den Button für „Weiter“ drückt
Schwierigkeit (10%): Note 2,0
- die ersten Level sind alle sehr einfach und gehen schnell, während es zum Ende des Spiels hin auch mal anspruchsvoll werden kann, richtig schwer sind hingegen die letzten beiden Level, die Kinder schon zur Verzweiflung bringen könnten
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): 1,0
- die Beschreibung ist natürlich nur auf Englisch, bietet daher eher für die älteren Benutzer eine großartige Übersicht…
- …und da es sich um eine multilinguale Version handelt, wird für die jüngeren Spieler alles in Ruhe und sehr sorgfältig zu Beginn des Spiels nochmal in Aktion und auf Deutsch erklärt
- auch die Menüführung ist einfach und intuitiv, so dass es insgesamt nichts zu meckern gibt
Trophäen (5%): Note 1,7
- 36x Bronze, 8x Silber, 3x Gold und eine Platinum-Trophäe warten auf den Spieler zu Beginn des Spiels (mit dem Erwerb des MGS4-Addon im PSN kommen noch 9 bronzene und 3 silberne hinzu)
- die Trophäen sind auch sehr gut verteilt von sehr einfachen bis hin zu schwierig zu erreichenden, doch was zu einer kleinen Abwertung führt, ist die Tatsache, dass man auf andere Spieler angewiesen ist, die einem Herzen „schenken“
– hat man nicht genügend Freunde mit PS3 und Little Big Planet wird es schonmal schwer, alle nötigen Herzen zu ergattern

Wiederspielwert (5%): Note 1,0
- Little Big Planet macht jedes Mal aufs Neue Spaß, denn nicht nur der Versuch alle Preisblasen zu sammeln, führt dazu, dass man es immer wieder spielen will, sondern die Möglichkeit, seine eigenen Level zu erstellen und die Level aller anderen User zu spielen, macht das Spiel nie langweilig und hält immer ein neues überraschendes Level bereit

Gesamteindruck: Note 1,7
- ein Top-Spiel für die ganze Familie, für Freunde und für alle, die Lust auf ein erfrischendes Jump’n’Run haben und dabei auch noch ihrer eigenen Kreativität freien Lauf lassen wollen, das Spiel macht immer Spaß, ist von der Idee und der Umsetzung her einzigartig und darf daher eigentlich in keiner Sammlung fehlen



Und morgen: Platz 2 meiner Liste mit dem Kurzreview zu "Prototype UK"!

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