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Dienstag, 5. Oktober 2010

Guitar Hero 6: Warriors of Rock

Guitar Hero geht in die sechste Runde und bietet neben der neuen Tracklist noch ein paar weitere Neuerungen. Zwar gibt es keine neuen Instrumente, wie bei Rock Band 3, aber nun lassen sich alle Instrumente beliebig verwenden - z.B. zwei Schlagzeuge oder zwei Mikrophone.


Guitar Hero 6:
Warriors of Rock
(Activision)

VÖ: 24.09.2010
Genre: Musik, Geschicklichkeit

USK: 0
PEGI: 12+

Amazon: 64,99€, Joypoint: 64,90€
gekauft am 25.09. für 59,00€



Beschreibung (der Neuerungen):

Mittlerweile sollte Guitar Hero jedem bekannt sein. Deswegen spare ich mir die Beschreibung des Spielens an sich und gehe nur auf die Neuerungen ein, die der sechste Teil liefert.
Wichtigster Bestandteil von Guitar Hero ist diesmal der Story-Modus. Es gibt nicht nur vorgefertigte Set-Lists nachzuspielen, um zum nächsten Gig zu kommen, sondern jeder Charakter hat seine eigenen Songs, die je nach Belieben gespielt werden können. Zudem hat jeder Charakter eine eigene „Macht“ spendiert bekommen, die er einsetzten kann, um den Rock-Olymp zu erklimmen. So gibt es beispielsweise zusätzliche Sterne, wenn das Rock-o-Meter im grünen Bereich bleibt, oder es gibt Starpower für jede 10fache Notenserie, aber auch ein Schild, welches Serien bei Fehlern nicht gleich unterbricht und allerlei andere nützliche Fähigkeiten. Verstärkt werden diese Fertigkeiten, sobald der Spieler genügend Sterne gesammelt hat, um den Charakter zu verwandeln. Sind dann wiederum genug Charaktere verwandelt, geht es mit der Story voran. Klingt alles etwas seltsam, aber mal ehrlich: was erwartet man schon von einer Story bei Guitar Hero. Das Gute daran, dass es keine festen Set-Lists mehr gibt: ungeliebte Songs müssen eigentlich nie gespielt werden, solange man die erforderliche Anzahl an Sternen auch mit den anderen Tracks verdient.
Während am Anfang pro Song nur bis zu sechs Sterne plus eventuell zwei Zusatzsterne zu ergattern sind, kann man am Ende der Story mit allen freigeschalteten Fähigkeiten bis zu 40 Sterne erreichen. Und um Sterne geht es neuerdings auch im freien Spiel: Neben den sechs Grundsternen kann man nun noch zwei Fähigkeiten der Charaktere auswählen und es gibt pro Song jede Menge Aufgaben für alle Instrumente zu bestehen. Darunter fallen z.B. Notenserien oder Highscore-Punkte, aber auch das Treffen einer bestimmten Anzahl von Hammer-Ons ohne anzuschlagen steht auf der Liste. So wird jeder Song zu einer Herausforderung und das Sammeln von Sternen wird interessanter gestaltet. Insgesamt wird so der Langzeitspielspaß gefördert.


Tracklist:

... und dazu lassen sich viele alte Guitar Hero Disc-Tracks seit Guitar Hero World Tour importieren, so dass diese sich noch um einiges erweitern lässt!


Bewertung:

Gameplay [und Story] (35%): Note 1,0
- Guitar Hero ist zwar nicht mit anderen Spielen zu vergleichen, doch da alle Instrumente natürlich einwandfrei funktionieren und es nur darauf ankommt, gibt es hier (mehr oder weniger außer Konkurrenz) eine so gute Wertung
Grafik (20%): Note 4,0
- grafisch hat sich seit einigen Teilen nichts mehr getan, so dass die Grafik leider etwas veraltet rüberkommt und auch die Effekte - z.B. bei Verwandlungen - sehen nicht besonders gut aus
Tracklist (15%): Note 1,0
- der Schritt zurück zum namensgebenden Rock ist Geschmackssache, aber mir persönlich gefällt er sehr gut, denn insgesamt ist die Musik wieder moderner geworden und die Bands klangvoller
Schwierigkeit (10%): Note 2,0
- nicht alle Instrumente sind für alle gleichermaßen spielbar, so dass man auf die vielen Schwierigkeitsstufen angewiesen ist; die Herausforderungen lassen sich später aber erst auf Schwer ernsthaft angehen, da auf Mittel oft noch nicht genügend Noten vorhanden sind oder nicht genügend Punkte für die Highscore verdient werden können...
Trophäen (5%): Note 3,0
... was auch bei den Trophäen sicher für Ernüchterung sorgen könnte. Entweder sehr viel Training oder eine schlagkräftige Band sind hier erforderlich, um auf Dauer bestehen zu können und die 51 Trophäen (36x Bronze, 13x Silber, 1x Gold + 1x Platin) einzusacken
Wiederspielwert (5%): Note 1,0
- auf der anderen Seite fordern die gestiegenen Herausforderungen den Wiederspielwert, denn vielleicht schafft man es ja doch irgendwann bis zur geforderten Serie oder ein neues Instrument zu lernen

Gesamteindruck: Note 1,7
Guitar Hero kommt (endlich wieder) mit einer sehr guten Tracklist und Freunde des gepflegten Rockens damit ganz auf ihre Kosten. Es macht Spaß und das ist bei Musikspielen die Hauptsache!

Mittwoch, 18. August 2010

Special: GamesCom 2010

Heute hat die GamesCom ihre Pforten für die Fachbesucher geöffnet und ab morgen ist die größte Spielemesse Europas auch für alle privaten Besucher offen. Die Koelnmesse bietet dabei in 4 Entertainment- sowie 2 Businesshallen alles, was das Spielerherz begehrt. Hier nun meine Erkenntnisse aus knapp 9 Stunden Entertainment...
Mein Fokus lag dabei besonders auf dem neuen Move-Controller, der bekanntlich mit einem stolzen Preis zu Buche schlägt - jedenfalls für das 2-Spieler-Komplettset bestehend aus einem Playstation Eye, 2 (oder sogar 4) Move Motion Controllern, 2 Move Navigationscontrollern und natürlich den dazugehörigen Spielen (sowie eventuell noch einer Aufladestation für alles zusammen). Des Weiteren habe ich mich intensiv mit den neuen Musikspielen beschäftigt, aber auch Gran Turismo 5 und FIFA 11 standen auf meiner Agenda.


Playstation Move:
Der Motion Controller aus dem Hause Sony war mit vielen Titeln am Start und hat mich insgesamt sehr beeindruckt. Die Spiele sind abwechslungsreich und die Hardware bietet sowohl für Casual als auch für Core Gamer eine sinnvolle Ergänzung zum Standard-PS3-System. Auch die Genauigkeit, mit der der Move-Controller erkannt wird, ist sehr überzeugend, denn obwohl immer wieder Menschen durchs Bild laufen oder im Hintergrund stehen bleiben / fotografieren, gibt es keinerlei Probleme, die das Spielen behindern könnten.

Sports Champions:

Sport vor der Konsole ist angesagt und so setzt auch Move auf Bewegung, die nicht nur im Sitzen zu absolvieren ist. Sports Champions bietet dazu 6 Sportarten, die sich für den Move-Controller empfehlen konnten: Schwertkampf, Frisbee Golf, Beach Volleyball, Tischtennis, Bogenschießen und Boccia. Getestet haben wir mit Freude Beach Volleyball und Tischtennis: nach einer sehr kurzen Eingewöhnungszeit macht „Sports Champions“ sehr viel Spaß und ist besonders im Multiplayer nur zu empfehlen. Schon jetzt freue ich mich auf spannende Duelle im Freundeskreis...


The Shoot (mit Zubehör: Pistolenaufsatz):

Rail Shooter sind auf der PS3 - zum Glück - Mangelware, doch der Move-Controller eignet sich selbstverständlich besonders für dieses Genre. Mit „The Shoot“ kommt auch direkt der erste Vertreter, der durch viele unterschiedlich designte Umgebungen mit den jeweiligen Gegnern einen guten Eindruck machen kann. Das Zielen mit dem Pistolenaufsatz funktioniert sehr gut und sehr genau, doch der Aufsatz hat nicht nur Vorteile: Das Betätigen des Abzugs scheint nicht ganz ausgereift zu sein, denn auch trotz heftiger Zeigefingerkrämpfe sind bei weitem nicht alle Schüsse abgefeuert worden...


EyePet (Move Edition):

Im Vergleich zu meinem Review von einiger Zeit hat sich die Move Edition enorm verbessert. Mit der alten „Zauberkarte“ machte das Spielen oft keinen Spaß, da sie ohne grelles Licht schlecht oder gar nicht erkannt wurde und so die Aufgaben oft daneben gingen. Mit dem Move-Controller wurden diese Probleme jedoch alle gelöst und nun kann man sich ohne Unterbrechungen um sein EyePet kümmern. Die Aufgaben gingen gut von der Hand und das EyePet reagierte ebenfalls schneller und genauer als sein virtueller Vorgänger.


Kung Fu Rider:

Leider konnten wir das Spiel nicht testen, obwohl es recht witzig aussah, denn die Plätze waren immer besetzt (ein Stuhl war dabei sogar dauerhaft von einer Messe-Hostess besetzt, die nicht wirklich Lust hatte, uns spielen zu lassen – das soll das Spiel nicht schlecht machen, hat aber dennoch den Test versaut!)


Musikspiele:
Wie jedes Jahr geben sich die beiden großen Konkurrenten Guitar Hero und Rock Band die Ehre und präsentieren ihr neues Spiel. Im Vergleich konnte ein Spiel ganz klar punkten, während das andere in der Messe fast nicht zu finden war. Außerdem gab es noch eine Überraschung für die Musikspiel-Fans, die ich so nicht erwartet hatte.

Rock Band 3:

Um es vorweg zu nehmen: Rock Band 3 ist brilliant! Innovationen wie den dreifachen Gesang und das Keyboard schlagen ein wie eine Bombe und sind perfekt ins Spiel integriert worden. Der Gitarren-Controller fühlte sich gut an und auch unser Drummer bescheinigte dem Schlagzeug nur das Beste. Unsere Keyboarderin musste sich zwar ein wenig einstellen, doch auch der neue Controller wusste zu überzeugen. Dazu kommt der neue Pro-Modus, der vor allem beim Keyboard extrem ins Gewicht fällt, denn dann gibt es nicht nur 5 Tasten zu7 spielen, sondern bis zu 2 Oktaven. Einziger kleiner Nachteil: Dann ist der Keyboard-Highway mit vielen Spielern nicht mehr besonders gut zu erkennen, aber welches Spiel bringt schon bis zu 7 Spieler in einer Band einwandfrei zusammen?


Guitar Hero 6 - Warriors of Rock:

Guitar Hero scheint ein Selbstläufer zu warden; zumindest müssen das die Entwickler denken, denn nur ein (1!) einziger kleiner Mini-Stand präsentierte uns Guitar Hero 6 - und das zu allem Überfluss auch noch nur auf der XB360. Damit nicht genug: es handelte sich auch nur um eine drei (3!) Tracks umfassende Demoversion. Immerhin war „Bat Country“ von „Avenged Sevenfold“ dabei - geil! Die neue Gitarre sieht zwar schick aus, ist aber meines Erachtens nach etwas kleiner als die alten Gitarren-Controller und lag mir daher nicht besonders gut in der Hand. Mein Test-Kollege befand auch das Schlagzeug für nicht besonders gut gelungen, so dass am Ende nur die Tracklist für Guitar Hero spricht, denn diese hält endlich mal wieder, was der Name verspricht: Rock und zwar zumeist harten!


Instant Jam:

... so heißt die Überraschung. Und ich muss darüber berichten, obwohl es sich nicht um ein PS3-Spiel handelt, da es mit einem beliebigen Gitarren-Controller derzeit als Closed Beta über Facebook gespielt werden kann; später soll Instant Jam für den PC erscheinen. Beim ersten Blick sind wir gleich am Stand vorbeigelaufen, denn so ein billiger Guitar Hero-Klon hatte nichts Anziehendes an sich.
Beim zweiten Mal zog dann die Tracklist unsere Aufmerksamkeit auf sich, denn das ist der eigentliche Clou an Instant Jam: Die App durchsucht eure Festplatte nach Musik und alle Lieder, die bereits in der Datenbank sind, können ohne zusätzliches Einkaufen gespielt werden. Im Moment sind das etwa 2.500 Lieder und jede Woche sollen um die 100 neue folgen. Damit grenzt sich Instant Jam von der Konkurrenz ab und bietet dem Spieler völlig neue Möglichkeiten.


Ach, und wer sich fragt, wo DJ Hero 2 geblieben ist: Wie schon Guitar Hero gab es nur einen Tisch, der die neuen Features nicht vorgestellt hat, so dass ich leider nichts dazu sagen kann, ob der Gesang das Spiel aufwertet und ob das DJing eine Konsolenzukunft hat.


Rennspiele aka Gran Turismo 5:

Das wohl sehnlichst erwartete Rennspiel aller Zeiten gab ebenfalls seine Visitenkarte ab. Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich nah beisammen und so sieht es auch bei der Entscheidung aus, nur Rennsitze mit Lenkrädern und Fußschaltung einzusetzen. Zwar sieht Gran Turismo umwerfend aus und die Detailtreue sowohl der Autos als auch der Strecken ist überragend, doch wie sich Gran Turismo mit einem Controller spielt bleibt leider noch offen. Für Besitzer des gesamten Rennzubehörs sei jedenfalls gesagt: Herzlichen Glückwunsch! Mein Tester war allerdings nicht so vom Zubehör angetan, aber für 2 Runden ist die Eingewöhnungszeit einfach zu lang... Spaß gemacht hat es trotzdem!



Sportspiele aka FIFA 11:

Als passionierter FIFA-Spieler stellt sich mir nicht jedes Jahr die Frage, ob nun FIFA oder PES - nicht, weil eins unbedingt viel besser ist als das andere, sondern weil ich die FIFA-Serie einfach mehr mag. Punkt.
Und meine Erwartungen sind wieder mal nicht enttäuscht worden: FIFA 11 sieht gut aus, spielt sich wieder ein bisschen besser als sein Vorgänger und hat noch ein paar Neuerungen in der Hinterhand, die erst im fertigen Spiel ihre Wirkung entfalten werden. Die Demo bot wieder ein paar ausgewählte Spitzenmannschaften Europas (und als deutschen Vertreter Bayer Leverkusen) und war leider nur englisch (gerne hätte ich Frank Buschmann kommentieren hören). Doch die kleinen Verbesserungen haben uns sofort überzeugt: Die Torhüter sind wieder ein bisschen stärker, die Spielintelligenz der KI wieder etwas besser und das Spiel gegeneinander wieder ein bisschen härter geworden.



Zum Schluss noch ein paar Impressionen von der GamesCom 2010:




Montag, 26. Oktober 2009

DJ Hero Bundle

DJ Hero ist das Guitar Hero für Turntable-Rocker! Das bedeutet, dass das Spielprinzip übernommen und für den Turntable-Controller angepasst wurde. Dabei sind weit mehr Funktionen verfügbar als beim Gitarren-Controller: Taps, Scratches, Rewinds, das Bedienen des Crossfaders und des Dials erfordern vollste Konzentration und halten beide Hände in ständiger Bewegung.


DJ Hero Bundle
(Activision)
VÖ: 23.10.09
Genre: Musik / Geschicklichkeit

USK: 0

PEGI: 12+

Amazon: 98,99€, Joypoint: 106,90€
gekauft am 23.10.09 für 96,00€

Trailer im Oktober Preview!


Beschreibung:

Alles läuft dabei auf dem bekannten Highway ab und muss in der Hitzone getroffen werden. Für jedes der beiden gemixten Lieder sowie für Samples gibt es eine Linie, auf der einem die Anweisungen entgegenkommen. Für richtiges Spielen gibt es Punkte und bis zu 5 Sterne. Mehrere richtig gespielte Anweisungen hintereinander erhören den Punkte-Multiplikator (1-fach bis 4-fach) – alles wie bei Guitar Hero. Aber nun zum Gameplay, was sich sehr schön nach Händen sortieren lässt, denn anders als bei Guitar Hero ist hier jede Hand für sich beschäftigt, wodurch (meiner Meinung nach) eine höhere Aufmerksamkeit und bessere Koordination nötig ist.

Die rechte Hand macht das: Bei Taps muss die entsprechende Taste – grün, rot oder blau – zum richtigen Zeitpunkt gedrückt werden, zum Scratchen muss ebenfalls die Taste gedrückt und gleichzeitig der Turntable nach vorne und hinten bewegt werden. Dazu gibt es aber auch Directional Scratches, bei denen der Turntable bei gedrückter Taste nur kurz in die angezeigte Richtung gedreht werden muss, und Scratch-Sequenzen, die aus aneinandergereihten Directional Scratches bestehen. Besonderes Feature der rechten Hand ist das Rewinden: Wenn die Rewind-Anzeige aufgefüllt wurde, kann der Turntable rückwärts gedreht werden, was auch den Highway zurücklaufen lässt, so dass man eine Passage erneut spielen kann, um zusätzliche Punkte zu sammeln.
Die linke Hand ist damit beschäftigt: Der Crossfader hat drei Positionen – links, mittig und rechts – womit zwischen den beiden gemixten Liedern hin- und hergeschaltet werden kann. Dies wird dadurch angezeigt, dass entweder die grüne Linie nach links ausschlägt oder die blaue Linie nach rechts. Genau in diesem Moment muss der Crossfader in die richtige Position geschoben werden. Sind bei Linien in ihrer normalen Position muss auch der Crossfader wieder in die Mitte geschoben werden. Zudem befindet sich über dem Crossfader das Dial, mit dem durch Drehen am Dial in bestimmten Sequenzen der Sound beeinflusst werden kann.
Auch die Starpower aus Guitar Hero wurde implementiert und heißt hier Euphorie. Werden alle Anweisungen in einem leuchtenden Bereich richtig gespielt kann durch Drücken auf einen Knopf über dem Crossfader die Euphorie in doppelte Punkte umgemünzt werden.

Auch die Tracklist ist enorm vielfältig, denn es ist aus allen Musikrichtungen etwas dabei und die neuen Mixes hören sich allesamt einzigartig und clubfähig an. Dabei gibt es sowohl genreinterne Mixe wie Eminem vs. Jay-Z, aber auch auf den ersten Blick außergewöhnliche Mixe wie Daft Punk vs. Queen, The Killers vs. Rihanna oder Mixe, die sich mit dem Turntable-Controller und mit dem Gitarren-Controller spielen lassen (z.B. Beastie Boys mit dem Turntable vs. Foo Fighters mit der Gitarre).
Insgesamt ist also wirklich für jeden etwas dabei und auch als DJ eignet sich das Spiel, wenn man mal nicht selbst spielen will, denn es hat eine Jukebox-Funktion, die äußerst partytauglich erscheint!



Bewertung:

Ich weiche hier von meinen normalen Bewertungskriterien ab, weil sich ein Musikspiel offensichtlich nicht mit anderen Spielen vergleichen lässt, was Story oder Grafik angeht. Deswegen lege ich an dieser Stelle mehr Wert auf das Gameplay an sich, was durch den neuen Controller definiert ist, und führe die neue Kategorie „Tracklist“ ein, da auch mit ihr die Qualität eines Musikspiels steht oder fällt.

Gameplay und Turntable-Controller (50%): Note 2,0
- DJ Hero spielt sich sehr gut und man fühlt sich wie ein DJ (und da ich grundsätzlich keine Ahnung vom DJ-Dasein habe, ist es genau das, was das Spiel für mich ausmacht)
- der Controller lässt sich gut bedienen, wenn man sich eingewöhnt hat (besonders Scratchen und Rewinden wollen gelernt sein, denn sonst sind schnell mal die Tasten außer Reichweite)
Tracklist (20%): Note 1,0
- alles, was das Herz begehrt ist auch vorhanden: HipHop, Rock, Dance, Pop… und alles gut gemixt und absolut hörenswert (ich würde mir viele Tracks wahrscheinlich sogar auch so besorgen, aber dafür gibt es ja die wunderbare Jukebox-Funktion)
Grafik (5%): Note 3,0
- die Grafik ist in Ordnung: der eigene DJ sieht ganz gut aus und die Tänzer, Effekte, Bühne und das Deck sind ordentlich animiert; das Publikum geht allerdings gar nicht, aber darauf kommt es auch nicht an!
Schwierigkeit (10%): Note 2,3
- es ist teilweise sehr schwer, beide Hände unabhängig voneinander zu benutzen (wer hier keine gute Koordination mitbringt wird es ab der Schwierigkeitsstufe „Mittel“ extrem schwer haben)
- der Sprung zwischen den Schwierigkeitsstufen „Leicht“ und „Mittel“ ist enorm, so dass bereits hier die Spreu vom Weizen getrennt wird
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): Note 1,0
- das Tutorial zeigt alle Aktionen im Einzelnen und man kann die Aktionen ausgiebig proben, bis man sich sicher fühlt
- die Beschreibung ist kurz und gut, die Menüführung leicht und übersichtlich
Trophäen (5%): Note 1,0
- es gibt 42x Bronze, 7x Silber, 2x Gold und die obligatorische Platin-Trophäe, die sich sowohl auf on- als auch auf offline Spiele beziehen, sich durch alle Schwierigkeitsstufen ziehen und sogar den Gitarren-Controller berücksichtigen

Gesamteindruck: Note 1,7
- insgesamt macht DJ Hero sehr viel Spaß und bietet eine große, gut gemixte Tracklist - das Spiel ist aber neben allem Spaß auch eine Herausforderung für Koordination und Aufmerksamkeit, so dass man ihm sogar einen Lerneffekt zuschreiben kann

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