Posts mit dem Label DLC werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DLC werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 23. Juli 2011

Limbo

Limbo ist ein Indie-Titel, der nach einem Jahr auf der XB360 nun auch den Weg ins PSN gefunden hat. Vorschusslorbeeren gibt es aufgrund der schlichten Grafik und dem kniffeligen Gameplay. Auch Freunde von Little Big Planet könnten Limbo schon durch diverse nachgebaute Level kennen.



Limbo (94mb)
verfügbar seit: 20.07.11
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 14,99$, AT/UK (PEGI): 12,99€, D: 12,99€


Beschreibung:

Limbo ist ein klassischer 2D-Sidescroller oder Platformer. Das Spiel bietet eine schlichte Grafik, die nur auf Graustufen setzt. So ist der eigene Charakter auch nur ein schwarzes Männchen mit leuchtend weißen Augen. Alle anderen Farbschattierungen befinden sich dazwischen. Da Limbo völlig auf Sprache verzichtet und nur einen atmosphärischen Klang im Hintergrund bietet, ist leider auch nur zu erahnen, worum es gehen soll.
Zunächst läuft man noch fröhlich durch einen Wald, ohne zu ahnen, was als nächstes passieren wird. Und wenn man nicht weiß, was auf einen zukommt, dann läuft man gerne in die erste Bärenfalle und plötzlich schaut man ganz genau hin,. Das ist auch nötig, denn überall befinden sich kleine, tödliche Fallen und tiefe Gruben. Frei nach dem Prinzip „Jeder hat nur ein Leben!“ ist jeder Fehler tödlich. Eine falsche Berührung, ein falsch getimter Sprung, zu langes Zögern an manchen Stellen und man steht wieder am letzten Speicherpunkt. Glücklicherweise gibt es davon reichlich, so dass man eine überwundene Falle nicht noch einmal schaffen muss, wenn man an der nächsten scheitert.
Die Fallen lassen sich zu Beginn des Spiels noch recht gut absehen, so dass der Einstieg gut gelingt und es neben ein paar Toden, die ohne hellseherische Kräfte nicht zu vermeiden sind, relativ flott voran geht. Erst in den letzten Kapiteln steigt das Frustrationslevel stetig an und manche Fallen zwingen einen öfter in den Tod.
Insgesamt gibt es einige schwierigere Passagen zu meistern, doch Limbo lässt sich innerhalb von zwei Stunden gut zum ersten Mal durchspielen. Die meisten der 13 Trophäen gibt es dann zwar nicht, aber die Motivation, bereits geschaffte Rätsel nochmal zu bezwingen und andere Wege zu suchen, ist nicht besonders hoch, da die Story fehlt. Deshalb sind 12,99€ auch in meinen Augen viel zu hoch angesetzt. Zum einen aufgrund der kurzen Spielzeit, andererseits ist Limbo auch schon ein Jahr alt. Nach dem ersten Durchspielen wäre ich mit 5€ für Rätselfreunde und einen netten Abend zwischendurch einverstanden gewesen, so habe ich mich tatsächlich etwas geärgert, so viel bezahlt zu haben.


Trailer:



Bewertung:

Preis-/Leistungsverhältnis: Note 4,0
- 12,99€ für eine kurze Spielzeit ist zu hoch und die Rätsel sind auch erst zum Ende hin schwierig genug, um den Spieler wirklich zu fordern
- Bonuspunkte kann Limbo durch die schlichte, aber gute grafische Umsetzung und den Spannung erzeugenden Hintergrundklang einfahren, doch wiegen die Minuspunkte durch Preis und Umfang nicht auf

Mittwoch, 22. September 2010

Tumble

Mit Tumble kommt ein Geschicklichkeitsspiel für Move, das im Grunde so einfach ist, dass es keine Herausforderung sein sollte: mit Klötzen spielen und Türme bauen. Klingt tatsächlich einfach, ist es aber nicht! Und so fordert dieses PSN-Spiel die grauen Zellen heraus und zeigt ganz nebenbei noch, wie enorm präzise sich der neue Motion Controller präsentiert.

Tumble (765mb Testversion + 1652mb Unlock Key)
PlayStation Move Motion Controller wird benötigt!
verfügbar seit: 15.09.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 9,99€, D: 9,99€


Beschreibung:

Bei Tumble dreht sich alles um Bauklötze, die in den verschiedensten Formen und von verschiedenster Beschaffenheit zur Verfügung stehen. Große und kleine Klötze, die beispielswiese aus Eis, Holz oder Stein sein können, lassen sich mit dem Motion Controller vom Boden aufnehmen und dann aufeinander platzieren. Dabei lassen sich in 69 Levels, die in 13 Zonen eingeteilt sind, neue Herausforderungen meistern: besteht man einen Level mindestens mit einer bronzenen Medaille, dann wird der nächste Level freigeschaltet. Dabei gibt es zunächst immer eine Aufgabe pro Level, die es zu bestehen gilt: Entweder muss man 1. einen Turm in die Höhe bauen - von einem bestimmten Startpunkt los, der auch mal auf einer schiefen Fläche liegen kann - oder es müssen 2. möglichst viele Klötze auf einem Podest abgelegt werden oder 3. ein Turm muss mit der richtigen Platzierung von Minen zum Einsturz gebracht werden oder 4. Ein Laserstrahl soll mit Hilfe von Spiegeln, die sich an den Klötzen befinden, von A nach B geleitet werden. Auch das klingt alles recht unspektakulär, aber die Aufgaben werden von Zone zu Zone immer komplexer und man muss sich schon zu Beginn seines Baus bzw. Abrisses eine Strategie zurechtlegen, die zum Ziel führen könnte. Dazu kommen diverse Störfaktoren, wie z.B. ein sich bewegender Block, der mitten durch den möglichen Turm gleitet und diesen so immer wieder einreißt, baut man nicht geschickt um diesen Block herum. Aber auch Erdbeben und Stürme erschweren das Türmebauen ab und an.
Für jeden Level stehen neben diesen Aufgaben noch weitere Medaillen zur Verfügung, die sich zumeist durch schnelles Bauen in einem bestimmten Zeitlimit oder durch das Erreichen eines bestimmten Zielpunktes - der natürlich weit außerhalb des normalen Turmes liegt - verdienen lassen.
Beeindruckend ist neben der geistigen Herausforderung aber auch die Präzision, mit der sich die Türme mit Hilfe des Motion Controllers bauen lassen. Schon die kleinste Bewegung in die falsche Richtung kann den Turm zum Einsturz bringen oder eine kleine Drehung des Handgelenks führt zu einem schiefen Absetzen des Klotzes. Mit der Steuerung lässt sich also sehr exakt umgehen, was zudem noch durch ein paar einfache Hilfsmittel unterstützt wird: durch einen schnellen Schwung des Controllers lässt sich beispielsweise die Seite des Klotzes ändern, die zum Spieler zeigt - dadurch entfällt unnötige Rotationsarbeit und das Handling gewinnt an Einfachheit. Außerdem lässt sich bei gedrückter Move-Taste jederzeit die Kamera neu positionieren - ob mit Block „in der Hand“ oder ohne spielt dabei keine Rolle.


Trailer:



Bewertung:

Preis-/Leistungsverhältnis: Note 2,0
- 9,99€ ist ein stolzer Preis, aber wer seinen Grips anstrengen will und nebenbei noch die Präzision des Motion Controllers zu schätzen weiß, der wird an Tumble seine Freude haben. Jede Menge Levels mit unterschiedlichsten Aufgaben warten auf den Spieler und unter den Herausforderungen befinden sich einige harte Nüsse.
- Trophäen gibt es übrigens auch und zwar 9x Bronze, 3x Silber und 1x Gold - dafür muss man aber auch lange spielen und nahezu alle Aufgaben erfolgreich beenden

Dienstag, 15. Juni 2010

Joe Danger

Wieder ein PSN-Spiel, wieder nach dem Motto „Play, Create, Share“, aber diesmal ein Fun Racer. Joe Danger erinnert an die ersten Motocrossspiele, die noch ohne Kurven ausgekommen sind, und packt alles in eine bunte Streckenwelt. Mit vielen Levels, einfacher Steuerung und einem ebenso einfachen Streckeneditor bietet Joe Danger alles für den Spaß zwischendurch.





Joe Danger (271mb)
verfügbar seit: 09.06.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 14,99$, AT/UK (PEGI): 12,99€, D: 12,99€


Beschreibung:

Joe Danger ist ein alternder Stuntman, der mit seinen spektakulären Motorradstunts früher die Massen begeistern konnte. Heute will er sein Comeback starten und dabei muss ihm der Spieler im gleichnamigen Fun Racer helfen…
Grafisch wurde das Spiel dabei an bunte Comics angelehnt, die nur so vor knalligen Farben sprühen. Joe Danger spielt sich dabei wie ein 2D Rennspiel mit drei Ebenen in der dritten Dimension (Little Big Planet lässt grüßen). Das bedeutet, dass es keine gewagten Kurvenmanöver gibt, sondern lediglich von links nach rechts im Bild gefahren wird. Auch die Tastenbelegung ist sehr übersichtlich gehalten, wodurch auch Einsteiger keine Probleme haben, längere Stuntkombos zu vollführen. Es gibt eine Schultertaste fürs Gas, eine fürs Bremsen und Rückwärtsfahren und die anderen beiden dienen während Sprüngen zur Stuntvariation. Bei den Buttons geht es genauso einfach zu: die X-Taste zündet den Boost und die Quadrat-Taste führt dazu, dass Joe sich duckt und beim loslassen ein wenig in die Höhe springt. Die anderen beiden Tasten werden nur gelegentlich gebraucht, wobei Dreieck in bestimmten Levels den Streckeneditor aufruft und Kreis in Rennen zum Schlagen verwendet wird. Mit dem linken Stick werden dazu noch Wheelies ausgeführt, die ebenso wie Drehungen im Sprung den Boost wieder auffüllen.
So steuert der Spieler Joe über riesige Rampen, durch große Loopings und um eine Menge anderer Hindernisse herum ins Ziel des jeweiligen Levels. Da ist es oft wichtig, die richtigen Kombinationen aus Sprüngen, Ducken und dem Einsatz des Boosts zu erproben, um sicher durch den Level zu kommen – sonst landet Joe schon Mal in einem Haifischbecken, an Stangen auf Kopfhöhe, auf Nadelbrettern oder unter sich auf- und abbewegenden riesigen Köpfen. Es gibt aber natürlich auch einige Hilfsmittel auf der Strecke; etwa Geschwindigkeitsschübe, „Sprungbuttons“ oder ein geschickter Fahrbahnwechsel, der nur an dafür vorgesehenen Streckenposten möglich ist.
Für jeden Level werden bereits vor dem Starten bestimmte Ziele angezeigt, die Joe erfüllen muss, um sich Sterne zu verdienen, die er wiederum für neue Levels ausgeben kann. Zumeist handelt es sich dabei um Sammelaufgaben, Zeitvorgaben, 100%-Kombos, Rennsiege und Kombinationen aus diesen Zielen. Pro Level gibt es so zwischen einem und sechs Ziele zu erreichen, was auch nacheinander probiert werden kann. Beispiel: Im ersten Lauf sammelt der Spieler alle blauen Sterne und versteckte große Sterne ein, beim zweiten Lauf folgt die 100%-Kombo, wobei noch alle Zielmarkierungen nach Sprüngen getroffen werden müssen, im dritten Lauf werden die Buchstaben eingesammelt, um D-A-N-G-E-R zu buchstabieren, und im vierten Lauf wird noch die Zeitvorgabe unterboten – so zumindest die Theorie. In der Praxis sieht es dann oft so aus, dass gerade in den späteren Levels immer wieder neu gestartet werden muss, um noch einen besonders schwierigen Stern zu erreichen; vorausgesetzt man legt es darauf an, alle Sterne zu holen. Zwischendurch werden diese Level durch kleine Rennen aufgelockert, wo Joe es mit drei Kontrahenten zu tun bekommt, die er auf der Strecke hinter sich lassen muss. Außerdem gibt es (zu) wenige Level, die völlig aus diesem Konzept herausfallen: Etwa ein Level, in dem Joe von seinem Motorrad abspringen muss, um möglichst viele Kegel mit seinem Körper umzuhauen.
Wer sich also seinen eigenen Level zusammenbauen möchte, kann dies mit dem sehr übersichtlichen und stark an Little Big Planet erinnernden Editor schnell und einfach tun. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, sich auszutoben und dabei alle Elemente zu verwenden, die auch in den mitgelieferten Levels zu finden sind. Manche der Level bauen sogar darauf auf, dass der Spieler im Editor erst kleine Änderungen vornehmen muss, um alles einsammeln zu können. Ebenso lassen sich aber auch Levels anderer Spieler editieren, um sie dem eigenen Geschmack anzupassen.


Bewertung:

Preis-/Leistungsverhältnis: Note 2,7
- viele Levels und noch mehr Aufgaben, wobei diese sich natürlich sehr oft wiederholen (beispielsweise die immerwährende Aufgabe, eine 100%-Kombo durch den gesamten Level zu machen)
- leider werden die Aufgaben erst nach der Hälfte aller Level etwas anspruchsvoller, wodurch der Anfang zwar leicht von der Hand geht, aber auch recht langwierig sein kann
- ein netter, einfacher Streckeneditor zum Austoben
- insgesamt bietet Joe Danger zwar einige anspruchsvolle Aufgaben und macht auch eine Zeit lang sehr viel Spaß, doch am Ende fehlen die Variationsmöglichkeiten, d.h. für Zwischendurch ist Joe Danger durchaus gelungen, aber bei dem stolzen Preis von 12,99€ ist zumindest Vorsicht geboten

Dienstag, 8. Juni 2010

Planet Minigolf

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Sommerloch (Juni - Mitte August), was Disc-Spiele angeht, doch damit bricht die Gaming Welt endlich mal nicht zusammen; der Grund: kleine Download-Spiele für Zwischendurch, die ihren Zweck darin gefunden zu haben scheinen, uns das Sommerloch schnell zu überbrücken. Mit der Fun-Minigolf-Simulation der ZEN Studios kommt ein Spiel, das wie so viele zur Zeit neben dem eigenen Umfang auf Benutzer generierten Inhalt setzt. Später im Jahr soll Planet Minigolf auch MOVE kompatibel sein…



ZEN Planet Minigolf (743mb)
verfügbar seit: 02.06.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI):7,99€, D: 7,99€


Beschreibung:

Planet Minigolf ist ein reines Fun-Spiel und Minigolf-Simulator. Neben den kreativ gestalteten Bahnen in vier unterschiedlichen Umgebungen setzt das Spiel auf einsammelbare Power-Ups und so genannte Trick-Putts. Damit ist für reichlich Spaß gesorgt, denn die witzigen Power-Ups sorgen für zahlreiche Möglichkeiten, durch die Bahn zu kommen, und die Trick-Putts führen zu verrückten Bandenkombinationen, die ausprobiert werden.
Zu Beginn stehen den fünf spielbaren Charakteren (für die im Laufe des Spiels jede Menge Outfits und Accessoires freigespielt werden können) die Aufwärm-Kurse der vier Umgebungen zur Verfügung. Dabei werden 9 Bahnen gegen fünf Gegenspieler gespielt und bei einem Sieg wird der Profi-Kurs der Umgebung freigeschaltet; bei einem Sieg dort der Extrem-Kurs und zuletzt dann der verrückte Kurs. Geputtet werden kann dabei in drei unterschiedlichen Einstellungen, bei denen für jede Art von Golfer was dabei sein sollte: 1. die direkte Steuerung durch „Schwingen“ des linken Sticks, 2. die 3-Klick-Steuerung durch Drücken der X-Taste zum Ausholen, zum Einstellen der Schlagkraft und zum Abschlag, und 3. die einfache Steuerung, bei der die X-Taste bis zur gewünschten Schlagkraft gedrückt gehalten werden muss. Und obwohl das alles sehr einfach klingt, ist Planet Minigolf spätestens ab den extremen Kursen sehr anspruchsvoll und die Löcher müssen erst einmal sorgsam erkundet werden, um den besten Weg zu finden und die Power-Ups richtig einzusetzen. Zu den Power-Ups zählen z.B. der Magnet, der den Ball ins Loch saugt, wenn dieser sich nah genug am Loch befindet, oder der Lenker, bei dem der Ball mit Hilfe des bewegungssensitiven Controllers gelenkt werden kann. Aber auch Raketenantriebe, Flügel oder ein aufgepumpter Ball können in vielen Situationen von Vorteil sein… Gibt es nach einem Loch zwei Spieler mit der gleichen Schlagzahl, entscheiden übrigens die gesammelten Stil-Punkte über den besseren Rang – es gibt dadurch nie ein Unentschieden. Stilpunkte gibt es beispielsweise für ein Hole-In-One oder besonders lange Putts, aber auch für erfolgreiche Trick-Putts, die vorher angekündigt werden müssen. Dabei gibt es jeweils 20 Stilpunkte für jede Bandenberührung oder Richtungsänderung, wenn der Ball am Ende des Schlages auch im Loch landet.
Alles in allem machen die Kurse des Spiels also 144 Löcher aus, doch nach dem Motto „Play, Create, Share“ wird das Spiel von seinen Spielern mit neuen Löchern gefüttert. Jeder kann in dem sehr einfachen und übersichtlichen Loch-Editor in minutenschnelle ein Loch nach seinen Vorstellungen gestalten und dabei alles verwenden, was auf den 144 Löchern zu finden ist. Innerhalb von nur knapp einer Woche nach Veröffentlichung sind so 156 Kurse und 4033 Löcher entstanden (Stand: 08.06., 17:30 Uhr!). Alle Löcher können nach dem Spielen mit zwischen einem und fünf Sternen bewertet werden. Nachdem etwa 10 (?) Spieler der Loch ausprobiert haben, errechnet das System eigenständig das Par für das Loch und aktualisiert nach jedem Spielen sowohl das Par als auch die Bewertung.
Um für noch mehr Langzeitmotivation zu sorgen, haben sich die Entwickler noch ein weiteres Feature einfallen lassen: Jede Woche gibt es ein Turnier, bei dem sich alle Spieler der Planet-Minigolf-Gemeinschaft auf einem willkürlich zusammengestellten Kurs messen können. Aber auch sonst ist der Multiplayer-Modus für ein Download-Spiel sehr ausgeprägt. Es gibt sowohl im Offline als auch im Online-Modus die Möglichkeit, mit bis zu sechs Spielern für sich allein oder in Teams gegeneinander anzutreten – besonders witzig und taktisch von Bedeutung: die Bälle der anderen bleiben auf der Bahn und können aus dem Weg bzw. von der Bahn geschossen werden! Als Modi stehen „Einer gegen Einen“, „Singles“ (4 Spieler!), „Doppel“ (Zwei gegen Zwei) und „Teams“ (Drei gegen Drei) zur Verfügung. Es kann sogar eingestellt werden, ob jeder aus dem Team mit seinem eigenen Ball spielen soll oder das Team sich einen Ball teilen muss. Und natürlich gibt es auch eine Weltrangliste, in der alle erreichten Punkte zusammengezählt werden…

Was die ZEN Studios bereits mit ZEN Pinball angefangen haben, bleibt für ZEN Planet Minigolf nur zu hoffen: Dort gibt es ab und zu neue Tische für kleines Geld als Add-On. Es scheint daher wahrscheinlich, dass auch für Planet Minigolf noch einige Umgebungen und neue Objekte nachgeliefert werden könnten. Genügend Platz ist auf der Minigolf-Weltkarte jedenfalls noch…
Außerdem bleibt die MOVE-Unterstützung, die dann im Herbst folgen wird, abzuwarten. Durch die dann vierte Steuerungsmöglichkeit könnte das Minigolfen noch umso realistischer werden!


Bewertung:

Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,0
- von einfachen bis zu anspruchsvollen Kursen mit 144 Löchern in vier Umgebungen
- einfacher und wirkungsvoller Locheditor
- unzählige Löcher von Benutzern in jedem erdenklichen Schwierigkeitsgrad
- witzige Power-Ups, die für Abwechslung und immer neue Möglichkeiten sorgen
- Langzeitmotivation durch tolle Online- und Offline-Spielmodi
- für nur 7,99€ werden die Erwartungen daher mehr als erfüllt (vor allem umgerechnet in Preis/Spielstunden)

Freitag, 23. April 2010

GTA4: Episodes from Liberty City

Die seit langem auf der XB360 erschienenen Episoden zu GTA4 haben endlich den Weg auf die PS3 geschafft. Sowohl als DLC (für 35,98€ im PS-Store) als auch als Disc-Version gibt es die beiden Episoden „The Lost And Damned“ sowie „The Ballad of Gay Tony“ zu erwerben. Als Stand-Alone-Add-On wird das Hauptspiel zwar nicht benötigt, aber da es sich eigentlich auch „nur“ um DLC handelt, gibt es an dieser Stelle ein Kurzreview als Mittelweg.


GTA4: Episodes
from Liberty City

(Rockstar Games)


VÖ: 16.04.2010
Genre: Action, Open World
USK: 18
PEGI: 18+

Amazon: 39,90€, Joypoint: 44,00€
gekauft am 15.04.10 für 36,00€

Trailer im März-Preview!


Bewertung (The Lost And Damned):

Gameplay und Story (35%): Note 2,0
- Die Story dreht sich um Johnny Klebitz, der als Mitglied des The Lost Motorcycle Clubs, die im Industriegebiet von Liberty City in Bandenkriege und Racheaktionen verwickelt werden; zumeist hat Johnny dabei aber ein paar andere Gangmitglieder hinter sich stehen, die ihn im Kampf unterstützen
- Die reine Story-Spielzeit beträgt etwa 4 Stunden, die aber durch diverse Rennen und die üblichen Mini-Spiele wie Billard, Armdrücken oder Hi-Lo ausgedehnt werden können
- Im Vergleich zum bekannten GTA4-Gameplay hat sich nichts verändert… Johnny hat die selben Fähigkeiten wie Niko Bellic (der selbstverständlich durch einige Referenzen erwähnt wird)
Grafik (20%): Note 3,0
- 2008 ist inzwischen auch schon lange her und dementsprechend ist die Grafik eben nicht mehr State-of-the-Art – zum Hauptspiel sind nahezu keine Unterschiede zu erkennen, aber es gibt noch kleinere Ruckler
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 1,0
- wie schon im Hauptspiel gibt es nur deutsche Untertitel bei englischer Sprache, wodurch die sehr gute englische Sprachausgabe zum Tragen kommt; außerdem gibt es eine Menge neuer Tracks für die Radiostationen (besonders gelungen für diese Episode ist der LCHC Mix von Soulfly-Frontmann Max Cavalera)
Schwierigkeit (10%): Note 3,0
- da es keine einstellbare Schwierigkeitsstufen gibt, kommt man um die altbekannten Neustart-SMS ab und zu nicht drumherum; ebenfalls ist die Übersicht bei größeren Gangkonfrontationen nicht immer gewährleistet, so dass einige der Lost in jedem Fall das Zeitliche segnet
Trophäen (5%): Note 5,0
- lausige 5 Bronze-Trophäen gibt es, was einem kleinen DLC entsprechen würde, aber für eine eigenständige Story eigentlich zu wenig ist – vor allem, da man doch einiges an Zeit investieren muss, um alle Trophies zu bekommen
Wiederspielwert (5%): Note 4,0
- die Story ist zwar gut, aber dafür reicht das einmalige Durchspielen auch aus; nur für diejenigen, die wirklich alle Trophäen haben wollen, lohnt es sich, noch ein bisschen weiter zu spielen


Bewertung (The Ballad of Gay Tony):

Gameplay und Story (35%): Note 1,7
- In der Ballade von Gany Tony übernimmt der Spieler die Rolle von Luis Lopez, der rechten Hand von Gay Tony, dessen Party-Imperium es zu schützen gilt; gleichzeitig wollen aber auch Luis alte Freunde, die sich als kleine Drogendealer durchschlagen und nicht gerade von seinem Engagement bei einem Homosexuellen begeister sind, wieder ihren alten Luis wiederhaben
- Die Story ist deutlich länger als TLAD (etwa 8 Stunden) und auch die Ausrüstung von Luis ist deutlich überarbeitet worden: ein neues Waffenarsenal und z.B. Haftbomben erhöhen die Möglichkeiten, sich seinen Gegnern zu stellen
- auch am Gameplay wurde noch gearbeitet: neben neuen Mini-Spielen wie Golf oder Tanzen, gibt es ein komplettes Cage Fighting Turnier und die Möglichkeit, einen Fallschirm zu benutzen, wodurch Basejumps und Absprünge aus Helikoptern oder durch Fenster von Wolkenkratzern möglich werden
- außerdem gibt es ein neues Feature, was die abgeschlossenen Missionen bewertet, so dass man immer sehen kann, wie gut man in der Mission abgeschnitten hat – das kann allerdings gerade bei den Trophäen, für die man 80% bzw. 100% in jeder Mission haben muss, extrem frustrierend sein; dafür kann man jede Mission nach dem ersten Durchspielen aber auch wiederholen, um seine Prozente nach oben zu treiben
Grafik (20%): Note 3,0
- wie schon TLAD sieht man TBoGT an, dass es auf einem Spiel von 2008 basiert; allerdings wirkt die Welt diesmal deutlich farbiger und die Nachtclubs oder der Cagefighting-Ring sind gut dargestellt
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 1,3
- wieder gibt es nur englische Sprache mit Untertiteln, was aber dieses Mal nicht immer gelingt, da gerade beim Fahren nicht immer nachgelesen werden kann, was in Latino-Dialekt gesprochen wird; ansonsten ist die Synchronisation allerdings wieder mal vorbildlich
Schwierigkeit (10%): Note 3,0
- traditionell fehlt die Möglichkeit, das Spiel an seine Fähigkeiten anzupassen, so dass wieder einige Mission zwangsläufig wiederholt werden müssen
Trophäen (5%): Note 5,0
- immerhin wurde die Anzahl der Trophäen auf 10 bronzene verdoppelt, aber das entspricht weiterhin in keiner Weise dem Aufwand, den man betreiben muss, um alle zu bekommen (wie oben schon angedeutet)
Wiederspielwert (5%): Note 3,0
- auch bei der Ballade des Gay Tony reicht das einmalige Durchspielen eigentlich aus, doch wer unbedingt alle Missionen auf 100% bringen möchte, wird sich über die Möglichkeit, alles so oft zu wiederholen wie gewünscht, sicherlich freuen

Gesamteindruck: Note 2,3 / Note 2,0
Beide Add-Ons haben ihre Vorzüge und bieten GTA-Spielern eine schöne Erweiterung von Liberty City – immer wieder mit netten Anspielungen auf das Hauptspiel bzw. bei TBoGT auch auf TLAD. Da der Preis für die beiden Episoden im Vergleich zur Leistung nicht besonders hoch ist, lohnt sich der Kauf auf jeden Fall. Besonders gelungen ist die Verlagerung auf die verschiedenen Aspekte von Liberty City sowie vom autolastigen GTA4 hin zum motorradlastigen TLAD und helikopterlastigen TBoGT.

Freitag, 5. März 2010

"In Albträumen verloren" & "Eine verzweifelte Flucht" inkl. Kostümpakete (Resident Evil 5 DLC)

Nach einem guten Jahr nochmal ein Spiel zu beleben scheint auf den ersten Blick keine gute Idee zu sein, doch wenn man die Zusatzinhalte, die die am 12. März erscheinende Gold Edition beinhaltet, schon früher bekommen kann, ist das eine feine Sache. Aufgeteilt in vier einzelne DLCs erwarten den Spieler zwei komplett neue Kapitel in Resident Evil 5, die obendrein auch noch neue spielbare Charaktere und jeweils zwei Charaktere für den Söldner-Modus besitzen. Wem das noch immer nicht genügend Charaktere sind, dem bieten sich jeweils zwei neue Kostüme für Chris und Sheva als weitere DLCs an.


"In Alpträumen verloren" (480mb)
verfügbar seit: 18.02.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 4,99$, AT/UK (PEGI):4,99€, D: 4,99€

Kostümpaket 1 - Fairy Tale Sheva & Warrior Chris
verfügbar seit: 18.02.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 1,99$, AT/UK (PEGI):1,99€, D: 1,99€

Zum Resident Evil 5-Kurzreview geht’s hier!


Beschreibung:

Zur Episode:
Die Episode "In Albträumen verloren" spielt in der Vergangenheit und passt dennoch insofern sehr gut in Resident Evil 5, da es sich um die Rückblende handelt, die im Hauptspiel Chris und Jill im Kampf gegen Wesker zeigt, bei dem Jill am Ende zusammen mit Wesker in die Tiefe stürzt.
Aber auch die Schwerpunkte wurden in Richtung der alten Resident Evil Teile verschoben, denn anstelle eines TPS präsentiert sich diese Episode als Kombination aus Horror, Rätseln, Erkunden und wenigen starken Gegnern, die taktisch ausgeschaltet werden müssen. Dabei lässt sich die Episode grob in drei Abschnitte einteilen: die Villa, die Katakomben und der Kampf gegen Wesker. In der Villa stehen Chris und Jill keinen Gegner entgegen, sondern müssen sich den Eingang zu den Katakomben freimachen - durch gründliches Erkunden und lösen (relativ einfacher) Rätsel. In den Katakomben überwiegt dann der Horror-Survival-Anteil, denn hier wartet eine neue Gegnerklasse, die sich nicht so einfach ausschalten lässt wie die Infizierten aus dem Hauptspiel. In diesen beiden Abschnitten gibt es sogar noch Sammelbares obendrein, denn in der Villa und in den Katakomben sind Sterne verteilt, die wie die BSAA-Symbole abgeschossen werden können. Haben sich Chris und Jill aus den Katakomben befreit, kommt es zum Kampf mit Wesker – mit dem bereits bekannten Ende.

Zum Söldertreffen:
Das Söldnertreffen lässt insgesamt 8 neue Charaktere auf die Zombie-Massen im Söldner-Modus los. Durch das Herunterladen der Episode erhält man Excella Gionne und Barry Burton, mit dem ersten Kostümpaket kommen noch Sheva im Märchen-Outfit und Chris in seinem Warrior-Outfit dazu. Die Arenen sind dabei die selben wie im Hauptspiel, allerdings sind die Zombies verbessert worden und pro Arena gibt es vielfältigere Arten auf einmal, so dass der Modus etwas schwieriger gemacht wurde – dafür gibt es aber auch nichts weiter zum Freischalten als die jeweils nächste Arena.
Insgesamt macht der Modus durch die neuen Charaktere noch mehr Spaß, denn er ist eben anspruchsvoller. Schade nur, dass es nicht möglich ist, die neuen und die alten Charaktere zusammen auf die Jagd gehen zu lassen, da es sich bei dem Söldnertreffen und dem Söldner-Modus um zwei verschiedene Menüpunkte handelt.


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- Ja, denn die Episode ist durch die schon im Hauptspiel gesehene Rückblende sehr gut mit dem Spiel verknüpft und bietet zudem noch die Rückkehr zu alten Resident Evil- Qualitäten: mehr Horror, mehr Rätsel, weniger Shooter. Auch das Söldnertreffen erhöht nochmal den Anspruch an den Spieler und die ersten vier Charaktere sind allesamt gut ausbalanciert und machen Spaß.
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,3
- 4,99$ für die Episode sind relativ teuer, aber für alle Resident Evil-Fans – sowohl die der alten Teile als auch die von RE5 – lohnt sich der Kauf dennoch. Mit einer Spielzeit von etwa einer Stunde beim ersten Mal ist die Episode angesichts des Hauptspiels auch relativ lang und schön abwechslungsreich. Weitere 1,99$ sind für die beiden zusätzlichen Charaktere fällig, die ebenfalls Spaß machen. Das erscheint erstmal teuer, aber man kann auch extrem viel Zeit im Söldnertreffen verbringen!
Alles in allem sind die beiden DLCs sehr zu empfehlen, den minimalen Abzug gibt es nur aufgrund des Preises von knapp 7$.




"Eine verzweifelte Flucht" (539mb)
verfügbar seit: 04.03.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 4,99$, AT/UK (PEGI):4,99€, D: 4,99€

Kostümpaket 2 – Business Sheva & Metal Chris
verfügbar seit: 04.03.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 1,99$, AT/UK (PEGI):1,99€, D: 1,99€

Zum Resident Evil 5-Kurzreview geht’s hier!


Beschreibung:

Zur Episode:
Auch die zweite Episode bettet sich gut in das Hauptspiel ein, denn es handelt sich um die Flucht von Jill, kurz nachdem Chris und Sheva sie von ihrem "Kontroll-Implantat" befreit haben. Dabei steht ihr Josh Stone zur Seite, der ebenfalls bereits aus dem Hauptspiel als Freund und Helfer bekannt ist. Der Weg führt die beiden durch Docks, bis sie in den Hubschrauber steigen, der sie zum Kampf von Chris und Sheva gegen Wesker bringt.
Im Gegensatz zu der ersten Download-Episode passt sich die verzweifelte Flucht bestens in das Gameplay von Resident Evil 5 ein, denn es gibt keinen unerwarteten Horror mehr, sondern nur klassische TPS-Action mit Horden von Gegnern. Diese sind alle schon im Hauptspiel vertreten, doch in der Episode sind gleich mehrere sehr starke Gegner vertreten – Kettensägen, Gatling-Guns und das Henkerbeil kommen wieder zum Einsatz – und eben überall schwächere, die allein durch ihre Masse für Unruhe sorgen. Dadurch ist auch diese Episode recht anspruchsvoll und findet ihren Höhepunkt in einem Arena-Kampf, der „nur“ überlebt werden muss, bis der Countdown heruntergelaufen ist bzw. bis der Hubschrauber Jill und Josh abholt.

Zum Söldnertreffen:
Mit dem Herunterladen der Episode werden die Charaktere Josh und Rebecca für das Söldnertreffen freigeschaltet. Mit dem Kostümpaket #2 kommen Sheva in ihrem Business-Outfit sowie Chris im Metall-Outfit hinzu. Bis auf Rebecca, die meiner Meinung nach etwas schwächer ist, sind alle Charaktere wieder schön ausbalanciert und haben ein nettes Repertoire an Aktionen zur Verfügung, um die Gegner zu eliminieren.


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- Ja, denn auch die zweite Episode passt sich nahtlos in das Hauptspiel ein und wirkt nicht hinzuerfunden. Auch spielerisch passt "Eine verzweifelte Flucht" sehr gut in Resident Evil 5. Die zusätzlichen Charaktere für das Söldnertreffen komplettieren das Spiel dann endgültig, so dass nun aus allen acht Kämpfern ausgewählt werden kann.
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,7
- Wie schon der erste DLC kostet die Episode allein 4,99$ und es kommen 1,99$ für das Kostümpaket hinzu, aber wie schon die erste Bewertung fällt auch diese positiv aus. Zu den minimalen Abzügen für den Preis kommt allerdings noch ein zusätzlicher kleiner Abzug, denn die Episode ist nicht ganz so lang wie die erste (etwa 45 Minuten Spielzeit für das einmalige Durchspielen).

Donnerstag, 4. März 2010

The Secret Armory of General Knoxx (Borderlands DLC)

Nach dem überzeugenden ersten DLC “The Zombie Island of Dr. Ned“ und dem eher enttäuschenden „Mad Moxxi’s Underdome Riot“ kommt nun der dritte DLC namens „The Secret Armory of General Knoxx“. Dabei haben sich die Entwickler wieder dafür entschieden, eine neue Welt mit neuen Quest zu erschaffen und sind somit zum Glück wieder von den langweiligen und langwierigen Arena-Kämpfen abgerückt.


verfügbar seit: 25.02.10 (1687mb)
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 6,99€, D: 6,99€

Zum Borderlands-Review geht’s hier!
Zum The Zombie Island of Dr. Ned-Review geht’s hier!
Zum Mad Moxxi’s Underdome Riot-Review geht’s hier!


Beschreibung:

The Secret Armory of General Knoxx liegt in einem bisher unbekannten Teil Pandoras, der wieder im Stil der Welt des Hauptspiels gehalten wurde: staubige Wüste und rostige Gebäude bestimmen die Szenerie. Dazu gibt es jede Menge Highways und Scooter vermietet an jeder Ecke Fahrzeuge, die einen Hauptbestandteil des Spiels ausmachen – deshalb gibt es auch ein paar neue Modelle, die z.B. durch Zielsucher-Raketen besser für den Straßenkampf ausgerüstet sind. Außerdem können kleine temporäre Upgrades aufgesammelt werden, die - richtig eingesetzt - immer einen Vorteil verschaffen.
Darüberhinaus sind auch alle Gegnerklassen neu erstellt worden. Diese sind abwechslungsreich, kreativ und wahnsinnig wie immer. Im Gegensatz zu dem Zombie Island DLC gibt es auch wieder mehrere (und im Gegensatz zum Underdome Riot neue!) Endgegner, die recht fordernd sind. In Verbindung mit den vielen neuen Quests, die sich allerdings nichts besonders Neues haben einfallen lassen, bietet der DLC jede Menge Spielspaß für Borderlands-Fans. Außerdem sind wieder neue Trophies beinhaltet, die u.a. einschließen, alle Missionen des DLCs zu absolvieren und seinen Charakter bis zu Level 61 aufzubauen! Die „Arbeit“, die man mit der Secret Armory des General Knoxx hat, lässt sich also kaum in Stunden ausdrücken…


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
-die Rückkehr zum Hauptspiel zahlt sich aus: mit dem neuen Teil Pandoras, den vielen neuen Gegnern und neuen Fahrzeugen ist trotzdem alles so stark verändert, dass die neuen Quest Spaß machen und sich nahtlos in das Hauptspiel einfügen
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,0
- der DLC kostet mit 6,99€ einen Euro weniger als die anderen beiden und bietet dennoch den größten Inhalt; damit lohnt sich der Kauf auf jeden Fall


Extra-Service:

Eine Komplettlösung bzw. einen Trophäen-Guide in Englisch gibt's hier!

Freitag, 19. Februar 2010

"Schlacht um Forli" & "Fegefeuer der Eitelkeiten" (Assassin’s Creed II DLC)

Mehr als zwei Monate hat man den Spielern die DNA-Sequenzen 12 und 13 vorenthalten bzw. man hat sich bei der Entwicklung wohl gedacht: "Hey, wir lassen uns einfach zwei Sequenzen am Ende offen und füllen die erst später", denn die Daten sind nicht auf der Disc vorhanden – wie beispielsweise beim Versus-Modus von Resident Evil 5 geschehen. Für genügend Aufregung sorgt das "Auslassen" von Spielinhalten allemal…


"Schlacht um Forli" (760mb)
verfügbar seit: 28.01.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 3,99$, AT/UK (PEGI):3,99€, D: 3,99€

Zum Assassin‘s Creed II-Review geht’s hier!


Beschreibung:

Die gesamte DNA-Sequenz Nummer 12 spielt im kleinen Städtchen Forli, das im Hauptspiel zwar bereits besucht wurde, aber im Grunde nur als Durchgangsstation nach Venedig diente. Aber auch jetzt ist deutlich spürbar, dass die Sequenz im Nachhinein um die Geschichte des eigentlichen Spiels gesponnen wurde, denn natürlich erfährt Ezio weitere Einzelheiten, aber trotzdem fehlt ein wenig der Bezug.
In der Schlacht um Forli gilt es sechs Erinnerungen zu synchronisieren, die alle aus bereits bekannten Missionsarten bestehen: Personen eskortieren, ein Tor öffnen, Angreifer abwehren und unter Zeitdruck zwei Personen finden. Dazu noch eine Verfolgungsjagd und eine kleine Ermittlungsaufgabe, die allerdings schon die Überleitung zur nächsten DNA-Sequenz darstellt. Das Ganze in etwas mehr als einer Stunde Spielzeit, was auch in etwa den anderen Sequenzen entspricht. Für alle, denen der Flug mit Leonardo da Vincis Flugmaschine Spaß gemacht hat oder die den Erfolg in der bislang einzigen Möglichkeit verpasst haben, gibt es nun noch die Möglichkeit, von einem Leuchtturm aus jederzeit abzuheben. Das ist zwar ein nettes Feature, trägt aber weder zur Geschichte bei noch ist eine der Erinnerungen damit verknüpft.
Für Assassin’s Creed-Fans lohnt sich der Download sicher dennoch, da sich die Schlacht um Forli zwar nicht optimal ins Hauptspiel integriert, aber dafür eine kleine eigenständige Episode liefert, die für sich genommen nochmal alles komprimiert wiedergibt, was Assasssin’s Creed ausmacht.


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- Nicht unbedingt sinnvoll, aber durchaus gut gelungen ist die Schlacht um Forli
- und dafür, dass es nichts Neues gibt, macht es trotzdem immer noch enorm viel Spaß, mit Ezio akrobatisch durch Forli zu klettern oder zu kämpfen
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 3,0
- Für satte 3,99€ gibt es gerade mal etwas mehr als eine Stunde Spielzeit; die ist dann aber immerhin gelungen!




"Fegefeuer der Eitelkeiten" (1605mb)
verfügbar seit: 18.02.10
In diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 3,99$, AT/UK (PEGI):3,99€, D: 3,99€

Zum Assassin‘s Creed II-Review geht’s hier!


Beschreibung:

In der 13. und damit vorletzten DANN-Sequenz gibt es insgesamt 12 neue Erinnerungen zu durchleben, was die Spielzeit positiv beeinflusst. Nicht nur, dass es mehr Erinnerungen gibt, sondern diese sind teilweise auch noch recht lang. Zudem spielt das Geschehen wieder in Florenz, wo sich sogar ein neuer Stadtteil auftut, den es inklusive neuer Aussichtspunkte zu erkunden gilt.
Zwar sind gleich 9 der 12 Erinnerungen Attentate, aber diese sind anspruchsvoller und erfordern ein wenig Vorbereitung, Planung und das richtige Timing. Mal handelt es sich um Attentate, die unentdeckt ausgeführt werden müssen, mal um Verfolgungsjagden und mal um „einfache“ Attentate. Dadurch wird die komplette Sequenz auch sehr actionlastig, was den Spielspaß nach oben treibt!
Außerdem bietet die Sequenz einen Abschluss, der mit einer netten Rede von Ezio endet und auch der Abschluss des Spiels insgesamt hätte sein können – vielleicht passt dieses Ende sogar besser, wenn man bedenkt, dass die letzte DNA-Sequenz des Hauptspiels auch keine besonders große Bindung zum Rest der Geschichte hat.


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- hervorgehend aus der Schlacht um Forli hat die 13. DNA-Sequenz alles, was Assassins Creed ausmacht: Attentate, Verfolgungsjagden über die Dächer und eine gute Geschichte, die einen gelungenen Abschluss findet
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,0
- Für 3,99€ werden dieses Mal etwa zwei Stunden Spielzeit geboten – je nachdem wie erkundungsfreudig man ist – und die sind actionreich und gut inszeniert: Da lohnt sich der Kauf auf jeden Fall!

Dienstag, 12. Januar 2010

Mad Moxxi's Underdome Riot (Borderlands DLC)

Nachdem die erste Erweiterung, The Zombie Island of Dr. Ned, ihr Geld auf jeden Fall wert war und das Spiel um einige Stunden Spielzeit mit neuen Gegnern und neuen Gebieten erweitern konnte, kommt nun der zweite DLC. Mad Moxxi’s Underdome Riot hat allerdings ein anderes Konzept: keine Quests, keine neuen Gegner, aber knallharte Arenakämpfe in drei neuen, großen Arenen.



verfügbar seit: 05.01.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 7,99€, D: 9,99€

Zum Borderlands-Review geht’s hier!
Zum The Zombie Island of Dr. Ned-Review geht’s hier!


Beschreibung:

Mad Moxxi ist die Veranstalterin von Arenakämpfen, in denen der Spieler gegen jeweils fünf Wellen von Gegnern antreten muss. Die Starterwelle besteht dabei aus verschiedenen Gegnerklassen, die sich relativ einfach besiegen lassen. Ihr folgt die Gun-Welle, bei denen die Gegnerklassen gleich bleiben, aber scheinbar etwas bessere Waffen tragen dürfen. Dann kommt die Hordenwelle, die nur aus Psychopathen besteht, die eben in Horden auf den Spieler zugelaufen kommen. Als vierte Welle kommt die Badass-Welle, in der stärkere Gegnerklassen in die Arena geschickt werden. Zu guter Letzt endet jede Runde mit dem Boss-Kampf, bei dem einer der bereits aus dem Hauptspiel bekannten Endgegner mit ein paar Gehilfen (und einer ziemlich brillianten Eingangsmusik) die Arena betritt.
Soweit so gut, denn die Arena-Kämpfe machen sehr viel Spaß, aber jetzt kommt’s: Pro Arena gibt es eine kleine und eine große Challenge, die jeweils 5 bzw. 20 (!) Runden umfassen. Das bedeutet, dass es bei einer großen Challenge 100 Wellen zu überstehen gilt und das macht irgendwann keinen Spaß mehr.
Für ein bisschen Abwechslung sollen aber immerhin noch zwei Faktoren sorgen: erstens steigern sich von Runde zu Runde die Gesundheits- und Schildwerte der Gegner um ein paar Prozent und sie verursachen mehr Schaden. Zweitens gibt es ab jeder vierten Runde eine zufällige Gameplay-Modifikation, die verschiedene Formen annehmen können und dann bei jeder Welle wechseln - z.B. sind bestimmte Waffentypen bevorzugt, die Gegner werden schneller/treffsicherer oder regenerieren besser, oder der Spieler verliert stetig Gesundheitspunkte bis er einen Gegner tötet, etc. Hier gibt es viele Möglichkeiten, wobei es auch in den höheren Runden zu besonders gemeinen Zusammenstellungen von bis zu vier Modifikationen kommen kann: eine starke Hordenwelle ist nicht so leicht zu besiegen, wenn man dazu Pistolen benutzen muss, die Gegner besonders schnell sind, man selbst Abzüge in der Zielgenauigkeit hinnehmen muss und einem auch noch das Schild genommen wird.
Insgesamt gibt es also nette Arena-Kämpfe mit teilweise sehr anspruchsvollen Einstellungen. Für Zwischendurch ist das auch sicherlich ein netter Zeitvertreib, aber 20 Runden für eine große Challenge sind extrem zeitaufwendig und spätestens ab der 10. Runde ist man schnell mal genervt, denn trotz aller Modifikationen ist es im Grunde immer das Selbe.


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- für Spieler, die gerne Arena-Kämpfe austragen lohnt sich die Erweiterung auf alle Fälle
- für alle anderen ist zu überlegen, ob man sich diese Erweiterung runterladen muss
- besonders im Vergleich zur ersten Erweiterung fällt Mad Moxxi’s Underdome Riot leider ab
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 4,0
- auch hier muss der Vergleich mit Dr. Ned’s Zombie Island herhalten, denn es handelt sich um den gleichen stolzen Preis von knapp 8 bzw. 10€ je nach Version
- sinnvoll wäre für mich eine 4€-Variante mit den drei kleinen Challenges und einer großen in einer vierten, größeren Arena gewesen, denn so stimmt leider nur das Preis-/Zeitverhältnis, wobei die Leistung einfach zu kurz kommt (zudem gibt es nicht einmal XP für die besiegten Gegner in den Arenen!)

Montag, 7. Dezember 2009

The Zombie Island of Dr. Ned (Borderlands DLC)

Warum sollten nicht auch Download Contents bewertet werden? Zwar kann man hier nicht alles unter die Lupe nehmen, aber sie sind entweder sinnvolle Ergänzungen oder unnütze Geldmache. Das heißt, es gilt nach dem Hauptspiel zu schauen, ob das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt und ob der zusätzliche Inhalt das Spiel sinnvoll erweitert. Mit dem Erweiterungspaket „The Zombie Island of Dr. Ned“ kommt die erste Erweiterung für den FPS/RPG-Hit Borderlands in die Stores.



verfügbar seit: 20.10.09
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 7,99€, D: 9,99€

Zum Borderlands-Review geht’s hier!


Beschreibung:

Die Zombieinsel des Dr. Ned – dem durchgeknallten Bruder des bereits bekannten Dr. Zed – lässt sich nach der Installation von jedem Schnellreisepunkt in Pandora anwählen und kann somit auch zu jeder Zeit im Spiel gespielt werden. Die Gegner im Spielverlauf 1 bewegen sich ab Level 25 aufwärts, während sie im Spielverlauf 2 ab Level 42 zu finden sind.
Für die Insel wurde Borderlands ein ganz neuer Look verpasst: dunkel, nass, voller Zombies. Ausgehend von dem verlassenen Dorf Jakobs Cove erkundet der Spieler das Geheimnis des bösen Dr. Ned in den Hauptquests, erfüllt die Aufgaben des schwarzen Brettes und stößt dabei auf wahre Horden von Zombies. Alle Quests sind wieder mal herrlich verrückt und mit den Zwischensequenzen hat man sich sogar mehr Mühe gegeben als im normalen Spiel. Dabei haben sich die Entwickler nicht auf die Gegner des Hauptspiels verlassen, sondern sich viele neue Arten von Gegnern einfallen lassen: Zombies in einigen Variationen und mit verschiedenen Fähigkeiten, Werwölfe, krähenartige Vögel und skelettierte Rakks. Außer der speziellen Waffe von Dr. Ned gibt es allerdings keine neuen Waffenarten bzw. keine spezifischen Zombiewaffen. (Mistgabeln oder Fackeln wären an dieser Stelle toll gewesen!)
Insgesamt passt sich die Erweiterung also thematisch nicht besonders in die Geschichte des Hauptspiels ein, aber es gibt die Verbindungslinien wie eben Dr. Ned und - wer suchet, der findet - den untoten T.K.. Außerdem ist die gesamte Erweiterung in eine Geschichte eingebettet, die einen eigenen Erzähler hat und dann auch in sich abgeschlossen ist. Es handelt sich also eher um einen Ausflug in eine (Alb-)Traumwelt, der sich in jedem Fall lohnt!


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- ein komplettes neues Gebiet (inkl. mehrerer Anschlussgebiete) in einheitlichem Zombie-Look, komplett neue Gegnerklassen und eine Fülle an neuen Quests bieten neuen Spielspaß und sind zwar nicht unbedingt thematisch an das Hauptspiel angelegt, erschaffen aber eine Zombie-Kontrastwelt zum staubigen Pandora
- mit ca. 4 - 5 Stunden zusätzlicher Spielzeit und 5 neuen Trophäen (4x Story und 1x Sammeln) ist auch der Umfang der Erweiterung recht groß
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,7
- da es sich gerade nicht um nur neue Quests in den bereits bekannten Gebieten handelt und auch die Gegner alle neu erfunden wurden, lohnt sich der Kauf der Erweiterung auf jeden Fall und wer die ungeschnittene PEGI-Fassung sein Eigen nennt, spart sogar noch 2€ im Vergleich zur geschnittenen deutschen Version

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails