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Freitag, 13. April 2012

Resident Evil: Operation Raccoon City





Resident Evil:
Operation Raccoon City
(Capcom)

VÖ: 23.03.2012
Genre: TPS, Shooter

USK: 18
PEGI: 18+





Nach meinem ersten Eindruck und dem ausführlichen Walkthrough bleibt an dieser Stelle nur noch die Bewertung übrig. (In Zukunft werde ich das wohl nun immer so gestalten – Erster Eindruck, Walkthrough/Let’s Play/Gameplay und Review)

Bewertung:

Gameplay und Story (35%): Note 3,0
- das Gameplay wurde komplett neu ausgelegt, so dass es jedem Standard-Shooter nachempfunden wurde. Dadurch verliert das Spiel den gewohnten Resident Evil-Einfluss.
- die Story soll den Ausbruch der Zombieplage aus einer anderen Sicht erzählen, was zwar gelingt, aber nicht sonderlich vertieft wurde.
Grafik (20%): Note 2,0
-  das Spiel sieht gut aus, hat aber leider nahezu keine Abwechslung. Alles ist sehr dunkel, obwohl es von Zeit zu Zeit nach draußen geht; dann aber nur nachts.
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 4,0
-  die deutsche Sprachausgabe ist eine Katastrophe – hört man in die englische hinein, ist das wesentlich angenehmer für die Ohren
Schwierigkeit (10%): Note 2,0
-  die Schwierigkeit lässt sich zu Beginn einstellen und für jedes Kapitel wählen. Außerdem wird es einfacher, je länger man gespielt hat und desto mehr XP verdient wurden, da es dann neue Waffen und Fähigkeiten gibt, die an manchen Stellen enorm wichtig sind [siehe Ende von Kapitel 5 – ohne starke Schrotflinte geht da nichts...]
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): Note 3,0
- übersichtlich ist das Menü, aber viele Aktionen werden nicht erklärt; das Umrennen oder Greifen von Zombies findet sich nur im Handbuch wieder
Trophäen (5%): Note 3,0
-  sind relativ anspruchsvoll, denn das meiste gibt es online zu verdienen und die Kampagne muss in einem höheren Schwierigkeitsgrad mit allen Mission in S+ geschafft werden – das dauert.
Wiederspielwert (5%): Note 2,0
- die Kampagne selbst ist wohl nur etwas für eingefleischte Trophy-Hunter, aber das Online-Spiel lohnt sich dafür öfter. Schade nur, dass das Gleiche geboten wird wie bei jedem Shooter.

Gesamteindruck: Note 2,7
Als Überbrückung zwischen dem drei Jahre alten Resident Evil 5 und Resident Evil 6 Ende des Jahres ist Operation Raccoon City ein neuer Ansatz in der Reihe, der bis auf die Story allerdings jeden Bezug zur Reihe vermissen lässt. Shooter-Fans werden ihre Freude trotzdem haben, Horror-Fans kommen nicht auf ihre Kosten.

Mittwoch, 28. März 2012

Walkthrough: Resident Evil - Operation Raccoon City

Der erste Eindruck von Resident Evil: Operation Raccoon City war nicht so besonders gut. Trotzdem werden gekaufte Spiele natürlich weitergespielt und ab der zweiten Mission bessert sich das Spielgeschehen doch merklich. Es ist zwar meiner Meinung nach noch immer nicht das Gelbe vom Resident Evil-Ei, aber da es in den nächsten Tagen ohnehin keine neuen Spiele gibt, habe ich Zeit für ein Experiment...


Deswegen gibt es nun an dieser Stelle ein Walkthrough! Aktualisiert wird selbstverständlich immer zuerst auf meinem YouTube-Kanal, also auch da mal reinschauen. Vorgenommen habe ich mir dabei alle 2 Tage um die 30 Minuten hochzuladen.
Zu beachten: Ich nehme meinen ersten Durchlauf auf, d.h. ich finde nicht alle Gegenstände, werde keine gute Zeit erreichen und sterbe ab und zu sicher mal.


Das gesamte Walkthrough als Playlist:



Zusammenfasssungen der Folgen:

Mission #1 - "Eindämmung"
befindet sich bereits im ersten Eindruck, aber hier nochmal das Video - der Vollständigkeit halber.
[22 Minuten]

Mission #2 - "Verseucht"
Endlich gibt es Zombiehorden und das erste Resident Evil-Feeling kommt auf. Es gibt zwar weiterhin keine Schockmomente, aber wenigstens kommt die Story doch langsam ins Rollen und es gibt eine Aufgabe zu erledigen. [42 Minuten] 

Mission #3 - "Dunkle Pfade"
Die Abschnitte werden länger, die Geschichte schreitet voran und es gibt neue Gegnerklassen. Dazu hat Beltway eine stärkere Waffe spendiert bekommen und gelangt mit seiner Truppe auch mal nach Draußen - das bringt eine nette Abwechslung zu den öden Gangsystemen. Und weil der Abschnitt länger dauert, sind es dieses Mal zwei Videos. [30 Minuten + 32 Minuten]
(Außerdem ab jetzt in bester 720p-Qualität durch einen neuen Codec!)

Mission #4 - "Abtrünnig"
Die Geschichte findet langsam den Bogen, um sich mit den alten Resident Evil-Teilen zu verbinden. Vorerst aber nur andeutungsweise...
Im ersten Abschnitt geht es über einen Friedhof bis zur Umbrella-Forschungsanlage, wo es relativ hektisch durch die Gänge geht. Im zweiten Abschnitt geht es dort weiter, bis am Ende des Abschnitts der Nemesis-Prototyp wartet und Beltway dazu zwingt, sein Waffenarsenal aufzubessern.
[30 Minuten + 27 Minuten]

Mission #5 - "Entbehrlich"
Zu Beginn der Mission gibt es einen neuen Auftrag, der das U.S.S.-Team in ein Polizeigebäude führt. Einige Zombiehorden später läuft ihnen ein alter Bekannter über den Weg: Leon. Die Verfolgung führt dann durch weitere Horden Untoter, bis sich auch noch die Zentrale gegen das Team stellt. Deswegen muss sich Beltway - schlecht bewaffnet - durch eine große Zahl Hunter schlagen, um am Ende auch noch zwei Tyrants gegenüber zu stehen - aber mit einer neuen Schrotflinte. [32 Minuten + 31 Minuten]

Mission #6 - "Erlösung"
 Zurück zum Ausgangspunkt: Das Team hat eine letzte Bewährungschance bekommen und muss sich zurück ins Umbrella-Labor begeben. Dort treffen sie wieder auf alte Bekannte und eine Reihe verschiedenster Gegnerklassen. Abwechslung der Gegner trifft dabei - durch die neue Schrotflinte - auf konstante Kills und weniger Schwierigkeiten als gedacht. Im zweiten Teil der Mission geht es dann weiter hinein in das Labor und gerade als das Team wieder nach oben will, hängt sich ein Supertyrant an die Plattform. [23 Minuten + 24 Minuten]

Mission #7 - "Endstation"
In der letzten Mission des Spiels erwarten das U.S.S.-Team nicht nur einige Umbrella-Spezialeinheiten, sondern auch haufenweise Zombies und eine schwere Entscheidung: Lassen sie Leon am Leben oder folgen sie ihren Befehlen? [32 Minuten]

Dienstag, 20. März 2012

Erster Eindruck: Resident Evil - Operation Raccoon City


Ziemlich genau drei Jahre ist es her, seitdem das letzte Resident Evil erschienen ist. Mir persönlich hat das viel Spaß gemacht und auch noch lange nach Release hat das Spiel immer mal wieder den Weg in die Playstation gefunden – zumeist im Splitscreen-Koop. Ob das bei dem neuen Ableger auch der Fall sein wird? Besonders "suspekt" ist mir dabei, dass Resident Evil 6 schon im November erscheinen soll.


Operation Raccoon City versetzt den Spieler zurück ins Jahr 1998, zurück zum Ausgangspunkt der Infektion. Vielmehr Geschichte scheint sich aber nicht abspielen zu wollen. In der ersten Mission der Kampagne geht es jedenfall ohne große Umschweife los: Als einer von sechs Mitgliedern einer Spezialeinheit geht es mitten ins Geschehen. Die Auswahl beschränkt sich dabei aber nicht auf die bekannten Gesichter der Serie, sondern auf sechs Charakterklassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die nach und nach freigeschaltet werden können – ein Levelsystem mit Erfahrungspunkten inklusive.
Ins Gefecht geht es dann mit drei Begleitern, die ebenfalls frei ausgewählt werden können. Daran lässt sich schon erkennen, dass es bei Operation Raccoon City um einen Team-Shooter geht und der Fokus ausschließlich auf dem Online-Spiel liegt. Das schließt ein, dass es jederzeit möglich ist, dem Spiel eines anderen beizutreten, oder dass jemand dem eigenen Spiel beitritt.

Hier nun die erste Mission der Kampagne im Video:


Alles wirkt aber nicht wie ein Resident Evil, sondern orientiert sich viel mehr an sämtlichen Online-Shootern - die KI vielleicht sogar darunter.  Es wird kein großer Wert auf die Kampagne gelegt, sondern ein Haufen Spielmodi geliefert, damit man sich online austoben kann. Für mich ist das ein enormer Rückschritt, denn wenn ein Spiel mit einer Kampagne daherkommt und bereits eine lange Geschichte hinter sich hat, dann muss auch abgeliefert werden. Da hilft es auch nicht, die Spielmechanik anderen Shootern anzupassen und so Charakteristiken wie das Schießen nur im Stand abzuschaffen.
Ein weiterer Kritikpunkt – der sich aber leider auf nahezu alle Spiele ausweiten lässt – ist die Tatsache, dass das Offline-Koop einfach gestrichen wurde. Viele Spiele kommen zwar sowieso schon ohne diese Möglichkeit, aber da Resident Evil 5 den Modus noch hatte und Operation Raccoon City das Team in den Vordergrund stellt, ist es für mich unverständlich, weshalb der Splitscreen ersatzlos gestrichen wurde. Ist es wirklich vorbei damit, zusammen mit Freunden in einem Zimmer zu spielen?

Insgesamt kommt Resident Evil: Operation Raccoon City deswegen nicht an seine Vorgänger ran und ist wohl eher als Spin-Off zur Überbrückung bis zum nächsten Spiel gedacht. Für ein Vollpreisspiel ist das aber leider zu wenig...

Fazit: Wenn ich mal wieder Lust habe, Zombiehorden zu begegnen, warte ich auf Resident Evil 6 oder die Walking Dead Reihe im PSN! Hier der neuste Trailer davon:
 

Freitag, 5. März 2010

"In Albträumen verloren" & "Eine verzweifelte Flucht" inkl. Kostümpakete (Resident Evil 5 DLC)

Nach einem guten Jahr nochmal ein Spiel zu beleben scheint auf den ersten Blick keine gute Idee zu sein, doch wenn man die Zusatzinhalte, die die am 12. März erscheinende Gold Edition beinhaltet, schon früher bekommen kann, ist das eine feine Sache. Aufgeteilt in vier einzelne DLCs erwarten den Spieler zwei komplett neue Kapitel in Resident Evil 5, die obendrein auch noch neue spielbare Charaktere und jeweils zwei Charaktere für den Söldner-Modus besitzen. Wem das noch immer nicht genügend Charaktere sind, dem bieten sich jeweils zwei neue Kostüme für Chris und Sheva als weitere DLCs an.


"In Alpträumen verloren" (480mb)
verfügbar seit: 18.02.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 4,99$, AT/UK (PEGI):4,99€, D: 4,99€

Kostümpaket 1 - Fairy Tale Sheva & Warrior Chris
verfügbar seit: 18.02.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 1,99$, AT/UK (PEGI):1,99€, D: 1,99€

Zum Resident Evil 5-Kurzreview geht’s hier!


Beschreibung:

Zur Episode:
Die Episode "In Albträumen verloren" spielt in der Vergangenheit und passt dennoch insofern sehr gut in Resident Evil 5, da es sich um die Rückblende handelt, die im Hauptspiel Chris und Jill im Kampf gegen Wesker zeigt, bei dem Jill am Ende zusammen mit Wesker in die Tiefe stürzt.
Aber auch die Schwerpunkte wurden in Richtung der alten Resident Evil Teile verschoben, denn anstelle eines TPS präsentiert sich diese Episode als Kombination aus Horror, Rätseln, Erkunden und wenigen starken Gegnern, die taktisch ausgeschaltet werden müssen. Dabei lässt sich die Episode grob in drei Abschnitte einteilen: die Villa, die Katakomben und der Kampf gegen Wesker. In der Villa stehen Chris und Jill keinen Gegner entgegen, sondern müssen sich den Eingang zu den Katakomben freimachen - durch gründliches Erkunden und lösen (relativ einfacher) Rätsel. In den Katakomben überwiegt dann der Horror-Survival-Anteil, denn hier wartet eine neue Gegnerklasse, die sich nicht so einfach ausschalten lässt wie die Infizierten aus dem Hauptspiel. In diesen beiden Abschnitten gibt es sogar noch Sammelbares obendrein, denn in der Villa und in den Katakomben sind Sterne verteilt, die wie die BSAA-Symbole abgeschossen werden können. Haben sich Chris und Jill aus den Katakomben befreit, kommt es zum Kampf mit Wesker – mit dem bereits bekannten Ende.

Zum Söldertreffen:
Das Söldnertreffen lässt insgesamt 8 neue Charaktere auf die Zombie-Massen im Söldner-Modus los. Durch das Herunterladen der Episode erhält man Excella Gionne und Barry Burton, mit dem ersten Kostümpaket kommen noch Sheva im Märchen-Outfit und Chris in seinem Warrior-Outfit dazu. Die Arenen sind dabei die selben wie im Hauptspiel, allerdings sind die Zombies verbessert worden und pro Arena gibt es vielfältigere Arten auf einmal, so dass der Modus etwas schwieriger gemacht wurde – dafür gibt es aber auch nichts weiter zum Freischalten als die jeweils nächste Arena.
Insgesamt macht der Modus durch die neuen Charaktere noch mehr Spaß, denn er ist eben anspruchsvoller. Schade nur, dass es nicht möglich ist, die neuen und die alten Charaktere zusammen auf die Jagd gehen zu lassen, da es sich bei dem Söldnertreffen und dem Söldner-Modus um zwei verschiedene Menüpunkte handelt.


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- Ja, denn die Episode ist durch die schon im Hauptspiel gesehene Rückblende sehr gut mit dem Spiel verknüpft und bietet zudem noch die Rückkehr zu alten Resident Evil- Qualitäten: mehr Horror, mehr Rätsel, weniger Shooter. Auch das Söldnertreffen erhöht nochmal den Anspruch an den Spieler und die ersten vier Charaktere sind allesamt gut ausbalanciert und machen Spaß.
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,3
- 4,99$ für die Episode sind relativ teuer, aber für alle Resident Evil-Fans – sowohl die der alten Teile als auch die von RE5 – lohnt sich der Kauf dennoch. Mit einer Spielzeit von etwa einer Stunde beim ersten Mal ist die Episode angesichts des Hauptspiels auch relativ lang und schön abwechslungsreich. Weitere 1,99$ sind für die beiden zusätzlichen Charaktere fällig, die ebenfalls Spaß machen. Das erscheint erstmal teuer, aber man kann auch extrem viel Zeit im Söldnertreffen verbringen!
Alles in allem sind die beiden DLCs sehr zu empfehlen, den minimalen Abzug gibt es nur aufgrund des Preises von knapp 7$.




"Eine verzweifelte Flucht" (539mb)
verfügbar seit: 04.03.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 4,99$, AT/UK (PEGI):4,99€, D: 4,99€

Kostümpaket 2 – Business Sheva & Metal Chris
verfügbar seit: 04.03.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 1,99$, AT/UK (PEGI):1,99€, D: 1,99€

Zum Resident Evil 5-Kurzreview geht’s hier!


Beschreibung:

Zur Episode:
Auch die zweite Episode bettet sich gut in das Hauptspiel ein, denn es handelt sich um die Flucht von Jill, kurz nachdem Chris und Sheva sie von ihrem "Kontroll-Implantat" befreit haben. Dabei steht ihr Josh Stone zur Seite, der ebenfalls bereits aus dem Hauptspiel als Freund und Helfer bekannt ist. Der Weg führt die beiden durch Docks, bis sie in den Hubschrauber steigen, der sie zum Kampf von Chris und Sheva gegen Wesker bringt.
Im Gegensatz zu der ersten Download-Episode passt sich die verzweifelte Flucht bestens in das Gameplay von Resident Evil 5 ein, denn es gibt keinen unerwarteten Horror mehr, sondern nur klassische TPS-Action mit Horden von Gegnern. Diese sind alle schon im Hauptspiel vertreten, doch in der Episode sind gleich mehrere sehr starke Gegner vertreten – Kettensägen, Gatling-Guns und das Henkerbeil kommen wieder zum Einsatz – und eben überall schwächere, die allein durch ihre Masse für Unruhe sorgen. Dadurch ist auch diese Episode recht anspruchsvoll und findet ihren Höhepunkt in einem Arena-Kampf, der „nur“ überlebt werden muss, bis der Countdown heruntergelaufen ist bzw. bis der Hubschrauber Jill und Josh abholt.

Zum Söldnertreffen:
Mit dem Herunterladen der Episode werden die Charaktere Josh und Rebecca für das Söldnertreffen freigeschaltet. Mit dem Kostümpaket #2 kommen Sheva in ihrem Business-Outfit sowie Chris im Metall-Outfit hinzu. Bis auf Rebecca, die meiner Meinung nach etwas schwächer ist, sind alle Charaktere wieder schön ausbalanciert und haben ein nettes Repertoire an Aktionen zur Verfügung, um die Gegner zu eliminieren.


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- Ja, denn auch die zweite Episode passt sich nahtlos in das Hauptspiel ein und wirkt nicht hinzuerfunden. Auch spielerisch passt "Eine verzweifelte Flucht" sehr gut in Resident Evil 5. Die zusätzlichen Charaktere für das Söldnertreffen komplettieren das Spiel dann endgültig, so dass nun aus allen acht Kämpfern ausgewählt werden kann.
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,7
- Wie schon der erste DLC kostet die Episode allein 4,99$ und es kommen 1,99$ für das Kostümpaket hinzu, aber wie schon die erste Bewertung fällt auch diese positiv aus. Zu den minimalen Abzügen für den Preis kommt allerdings noch ein zusätzlicher kleiner Abzug, denn die Episode ist nicht ganz so lang wie die erste (etwa 45 Minuten Spielzeit für das einmalige Durchspielen).

Montag, 14. September 2009

Tops und Flops, #4: Resident Evil 5

Heute ist es also soweit: der unangefochtene erste Platz meines Rankings steht an und das ist natürlich Resident Evil 5. Sagen muss ich dazu nicht mehr viel, außer vielleicht, dass ich gerne eine 1,0 vergeben hätte, aber das aus einem einfachen Grund nicht tun werde - was, wenn ein noch besseres Spiel kommt?


Resident Evil 5 US
(Capcom)
VÖ weltweit: 13.03.2009
Genre: Action TPS
USK: keine Jugendfreigabe
PEGI: 18+
ESRB: M

Amazon: 69,90€, Joypoint: 44,90€
gekauft am 12.03.09 (!) für 50,00€

Screenshots: hier!
Trailer: hier!

Gameplay und Story (35%): Note 1,3
- das Spiel spielt sich hervorragend und macht eine Menge Spaß, die Story stellt eine gute Weiterführung der anderen Resident Evil Teile dar, auch wenn es durch die Rückblenden nicht unbedingt wichtig ist, die Vorgeschichte zu kennen
- besonders im Ko-op-Modus, der sowohl an einer PS3 als auch von zwei PS3s (hier sind Headsets sehr vorteilhaft!) aus gespielt werden kann, ist Resident Evil spannend
- auch nach dem ersten Durchspielen bietet sich mit dem Söldner-Modus eine neue Möglichkeit an, die viel Spaß bereitet und in dem man sich mit den besten der Welt messen kann
Grafik (20%): Note 1,3
- das Spiel sieht sehr gut aus: die Charaktere, die Gegner und die Umgebung sind schön detailliert und hübsch anzusehen
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 1,7
- der Sound untermalt die Szenerien und es ist schön, dass der englische Originalton nicht durch einen deutschen ersetzt wurde, sondern es nur die Möglichkeit zu deutschen Untertiteln gibt
Schwierigkeit (10%): Note 1,0
- vom Anfänger bis zum Profi ist für jeden eine Schwierigkeitsstufe dabei, denn es gibt gleich vier Stück davon, wobei die schwerste Stufe erst nach dem Durchspielen der zweitschwersten Stufe freigeschaltet wird
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): Note 1,0
- die englische Beschreibung ist übersichtlich, erklärt alles Notwendige und sieht auch noch grafisch sehr gut aus, ebenso das Menü und alle Aktionen werden auch im Spiel noch einmal an den entsprechenden Stellen erklärt
Trophäen (5%): Note 1,7
- 45 bronzene, 14 silberne, eine goldene und eine Platinum-Trophäe sind zu ergattern und auch hier gibt es viele Trophäen im Vorbeigehen, aber auch einige harte Nüsse
Wiederspielwert (5%): Note 1,0
- obwohl die Story sich nicht verändert, ist es dennoch interessant, das Spiel auf allen Schwierigkeitsstufen durchzuspielen, dabei gute Bewertungen zu bekommen, alle Waffen aufzumotzen und alles Freischaltbare zu erspielen, dazu kommt noch der Söldner-Modus, der auch immer wieder Spaß macht
- für alle Besitzer einer Nicht-deutschen-Version gibt es außerdem noch den Versus-Modus als Download Content, der noch einmal neue Varianten des Söldner-Modus und das Gegeneinander-Spielen beinhaltet (Bild 3 der Screenshots!)

Gesamteindruck: Note 1,3
- ein nahezu perfektes Spiel mit dem man sich lange beschäftigen kann und an dem man jederzeit Spaß hat und das zwar weniger auf den Horror des vergangenen Resident Evil Teile setzt, aber dafür mehr Shooter-Elemente bekommen hat und deswegen als wahrscheinlich bester TPS überhaupt absolut zu empfehlen

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