Samstag, 12. Dezember 2009

God of War: Collection

Die Beschreibung zu God of War I & II erspare ich mir an dieser Stelle, denn diese ist seit 2005 bzw. 2007 hinreichend bekannt. Nun gibt es das Remake für die PS3 – wobei Remake? Denn im Grunde sind es die originalen God of War Teile mit ein wenig Kantenglättung, so dass es nicht viel Neues zu berichten gibt.


God of War:
Collection
(SCEA San Diego)

US: 13.11.2009
Genre: Fighting
ESBR: M

Amazon: 43,45€, Joypoint: 47,50€
gekauft am 19.11.2009 für 40,00€!

Trailer im November-Preview!


Bewertung:

Gameplay und Story (35%): Note 3,0
- die Kombos und Endgegner-Finishing-Minispiele machen viel Spaß, das Metzeln geht gut von der Hand, allerdings würde man sich oft wünschen, die Kamera wenigstens ein bisschen drehen zu können
- storymäßig handelt es sich aber eben um ein Hack’n’Slay
Grafik (20%): Note 5,0
- hier ist leider überhaupt kein Vergleich zu anderen PS3-Titeln möglich, denn man sieht den Spielen einfach an, das sie schon etwas älter sind
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 2,0
- Kratos und die anderen Hauptcharaktere sind ordentlich gesprochen und die Musik passt gut zum Szenario, aber die ständig schreienden Gegnerhorden sind auf Dauer sehr nervig
Schwierigkeit (10%): Note 1,0
- es gibt Schwierigkeitsgrade von Einsteigern bis Profis, die jedem das Durchspielen ermöglichen
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): Note 3,0
- die Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Grundsteuerung (10 Seiten für beide Spiele) und Werbung (4 Seiten)
- die Menüführung ist einfach gehalten, dafür aber auch übersichtlich und einfach
- Tutorials sind hingegen Mangelware, denn hat man ein Upgrade erreicht, wird zwar angezeigt, welche Kombos nun freigeschaltet wurden, aber trainiert werden muss dann im Spiel
Trophäen (5%): Note 2,0
- GoW I: 20x Bronze, 10x Silber, 5x Gold und 1x Platin
- GoW II: 18x Bronze, 11x Silber, 5x Gold und 1x Platin
- insgesamt 71 Trophäen und die meisten davon für das einmalige Durchspielen (bei manchen Spielen würde man sich silberne oder goldene Trophäen für ewiges Sammeln oder Erforschen wünschen, hier wird hingegen schon fast inflationär damit umgegangen!)
Wiederspielwert (5%): Note 4,0
- da es keine verschiedenen Wege oder Möglichkeiten gibt und es keine Trophäen für höhere Schwierigkeitsgrade gibt, lohnt sich das zweite Mal Spielen nur für Sammler, die wirklich alle Trophäen haben wollen und nochmal über die Grafik hinwegsehen können

Gesamteindruck: Note 3,0
Für absolute Fans der Serie sicher ein Muss und zum Einspielen auf das kommende God of War III auch zu empfehlen, bietet die God of War Collection nochmal die beiden Abenteuer von Kratos. Grafisch eine Zumutung für heutige Verhältnisse lohnt sich der Preis von stolzen 50€ aber nur bedingt.
Der amerikanischen Version liegt außerdem noch ein exklusiver Download-Code für die E3-Demo von God of War III bei, während die deutschen Version wohl erst fast zeitgleich zu God of War III im März erscheinen wird.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

EyePet inkl. Playstation Eye Bundle

Endlich mal was Neues - was richtig Neues - nicht nur eine neue Facette eines altbekannten Spielsystems. Das EyePet hat allein deswegen schonmal Respekt verdient, weil es mit Hilfe des Playstation Eye und einer Zauberkarte die Interaktion mit einem virtuellen Haustier herstellt. Das bedeutet, dass der Spieler endlich auch mal ein wenig mehr bewegen muss als Daumen und Zeigefinger. Doch was kann das EyePet wirklich?


EyePet inkl.
Playstation Eye

(SCEE London)

VÖ: 23.10.09
Genre: Simulation
USK: 0
PEGI: 3+

Amazon: 45,95€, Joypoint: 47,90€
gekauft am 23.10.09 für 44,00€

Trailer im EyePet-Preview!


Beschreibung:

Das EyePet muss zu Beginn des Spiels erstmal selbst ausgebrütet werden. Dabei assistiert ein verrückter Wissenschaftler, der kindgerecht alles Nötige erklärt und so in das Gameplay einführt. Ist das EyePet dann geschlüpft, will es spielen, sauber gehalten werden und natürlich fressen. Das sind die drei Hauptaufgaben, die es mit der Zauberkarte und den Händen zu erledigen gibt. Das ist am Anfang auch alles recht spannend, denn das EyePet reagiert auf jede Bewegung anders. So funktioniert das Streicheln einwandfrei, man kann mit den Händen das EyePet anlocken oder es springen und laufen lassen. Das Füttern und das Waschen per Zauberkarte funktionieren ebenfalls gut. Was das EyePet gerade machen möchte verrät der Scanner, der auch mit der Zauberkarte bedient wird. Damit kann in Erfahrung gebracht werden, ob das Eyepet kreativ genug, glücklich, stark genug und satt ist.
Neben den alltäglichen Pflegeaufgaben bietet das Spiel für die Zeit, in der man alle Grundbedürfnisse befriedigt hat, aber noch einiges mehr: An jedem EyePet-Tag gibt es 4 unterschiedliche Aufgaben zu erledigen - hat man diese mindestens mit einer Bronzemedaille erfüllt, wird der nächste Tag freigeschaltet. Es handelt sich dabei um Minispiele, die entweder Kreativität oder Schnelligkeit erfordern, aber insgesamt alle eher spielerischen Charakter haben. Also alles sehr kindgerecht! Zudem bekommt man ab und an neue Spielzeuge bereitgestellt, damit das EyePet besser unterhalten werden kann. So gibt es z.B. den Zeichenblock, bei dem man etwas zeichnen muss, was sich dann in ein Spielzeug verwandelt – etwa ein Auto oder ein Flugzeug mit denen das EyePet dann spielen kann. Oder den Audiorekorder bei dem man dem EyePet etwas vorsingen muss, das EyePet singt es dann (mehr oder weniger gut) nach. Außerdem gibt es eine Reihe an Minispielen, bei denen sich die Zauberkarte in verschiedene Dinge verwandelt: eine Rampe zum Bowlen, ein Laufband, den Seifenblasen-Affen, etc.
Wer seinem EyePet ein neues Styling verpassen will, kommt selbstverständlich auch nicht zu kurz: neues Fell und neues Outfit sind schnell angepasst und für jede erledigte Aufgabe gibt es neue Objekte (ein Objekt für Bronze, zwei für Silber und drei für Gold).
Alles in allem ist das EyePet mehr als nur eine nette Idee, denn die Umsetzung der Grundbedürfnisse ist gut gelungen und das EyePet kostet nicht viel Zeit. Es ist kein Spiel zum „Durchspielen“, sondern zum ab und zu einlegen und zwischendurch mal spielen. Die insgesamt 60 Aufgaben sind hingegen nicht so gut umgesetzt, denn vielleicht haben die Entwickler einfach zu viel auf einmal gewollt und sich selbst ein wenig in den diversen Minispielen und zahlreichen Spielzeugen verloren.


Bewertung:

Gameplay und Story (35%): Note 2,3
- bei guten Lichtverhältnissen und mit ein bisschen Übung funktioniert die Steuerung mit der Zauberkarte sehr gut, sobald das Licht schlecht wird oder die Karte einen zu großen Winkel bekommt, bekommt die Kamera allerdings Probleme
- sehr viele verschiedene Steuerungsmethoden (fast jedes Minispiel hat sein eigenes System) erfordern allerdings ein sehr gutes Gedächtnis, wenn man eine bestimmte Aktion ausführen muss
Grafik (20%): Note 3,0
- das EyePet sieht natürlich süß aus und die interaktiven Gegenstände sind im Comicstil gehalten, Schwächen mitzuhalten hat nur die Kamera, denn sie ist mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln bei 60 Bildern/Sekunde nicht annähernd so scharf wie es notwendig wäre, um die Illusion des EyePet im Wohnzimmer aufrecht zu erhalten
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 3,0
- für Kinder sicherlich nicht ganz so schlecht, nervt der Wissenschaftler doch manchmal gewaltig
- das EyePet gibt hingegen lustige Laute von sich
Schwierigkeit (10%): Note 2,0
- auch hier wird die Zielgruppe deutlich: die meisten Aufgaben sind kinderleicht, jedoch braucht auch hier alles ein wenig Übung und Gold ist in manchen Aufgaben ein harte Nuss
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): Note 2,3
- die Menüführung ist einfach und intuitiv, auch die Tutorials sind informativ
- leider wird nicht jede Aufgabe sinnvoll erklärt und die Beschreibung hilft dabei leider überhaupt nicht weiter
Trophäen (5%): Note 3,0
- es gibt 13x Bronze, 18x Silber, 3x Gold und 1x Platin
- nahezu alle Trophäen beziehen sich auf Aufgaben innerhalb der 15 EyePet-Tage oder
Wiederspielwert (5%): Note 2,0
- einerseits: das Spiel ist was für Zwischendurch, also legt man es ab und zu auch ein
- andererseits: die meiste Zeit macht man Aufgaben, die man immer wieder machen muss, was keine große Langzeitmotivation hervorruft

Gesamteindruck: Note 2,7
Nach dem ersten „Ooh“-und-„aah“-Effekt baut das EyePet leider zu schnell ab und man verliert sich in täglichen Aufgaben. Für Kinder ist es allerdings eine nette Möglichkeit, ein ganz klein wenig Verantwortung zu übernehmen. Dabei ist es aber definitiv kein Haustier-Ersatz, sondern eher eine Minispiele-Sammlung mit neuartiger Steuerung.
Positiv zu Gute kommt dem Spiel, dass im Bundle das Playstation Eye mitgeliefert wird, so dass man im Vergleich zur getrennten Anschaffung immerhin kanpp 15€ sparen kann.

Montag, 7. Dezember 2009

The Zombie Island of Dr. Ned (Borderlands DLC)

Warum sollten nicht auch Download Contents bewertet werden? Zwar kann man hier nicht alles unter die Lupe nehmen, aber sie sind entweder sinnvolle Ergänzungen oder unnütze Geldmache. Das heißt, es gilt nach dem Hauptspiel zu schauen, ob das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt und ob der zusätzliche Inhalt das Spiel sinnvoll erweitert. Mit dem Erweiterungspaket „The Zombie Island of Dr. Ned“ kommt die erste Erweiterung für den FPS/RPG-Hit Borderlands in die Stores.



verfügbar seit: 20.10.09
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 7,99€, D: 9,99€

Zum Borderlands-Review geht’s hier!


Beschreibung:

Die Zombieinsel des Dr. Ned – dem durchgeknallten Bruder des bereits bekannten Dr. Zed – lässt sich nach der Installation von jedem Schnellreisepunkt in Pandora anwählen und kann somit auch zu jeder Zeit im Spiel gespielt werden. Die Gegner im Spielverlauf 1 bewegen sich ab Level 25 aufwärts, während sie im Spielverlauf 2 ab Level 42 zu finden sind.
Für die Insel wurde Borderlands ein ganz neuer Look verpasst: dunkel, nass, voller Zombies. Ausgehend von dem verlassenen Dorf Jakobs Cove erkundet der Spieler das Geheimnis des bösen Dr. Ned in den Hauptquests, erfüllt die Aufgaben des schwarzen Brettes und stößt dabei auf wahre Horden von Zombies. Alle Quests sind wieder mal herrlich verrückt und mit den Zwischensequenzen hat man sich sogar mehr Mühe gegeben als im normalen Spiel. Dabei haben sich die Entwickler nicht auf die Gegner des Hauptspiels verlassen, sondern sich viele neue Arten von Gegnern einfallen lassen: Zombies in einigen Variationen und mit verschiedenen Fähigkeiten, Werwölfe, krähenartige Vögel und skelettierte Rakks. Außer der speziellen Waffe von Dr. Ned gibt es allerdings keine neuen Waffenarten bzw. keine spezifischen Zombiewaffen. (Mistgabeln oder Fackeln wären an dieser Stelle toll gewesen!)
Insgesamt passt sich die Erweiterung also thematisch nicht besonders in die Geschichte des Hauptspiels ein, aber es gibt die Verbindungslinien wie eben Dr. Ned und - wer suchet, der findet - den untoten T.K.. Außerdem ist die gesamte Erweiterung in eine Geschichte eingebettet, die einen eigenen Erzähler hat und dann auch in sich abgeschlossen ist. Es handelt sich also eher um einen Ausflug in eine (Alb-)Traumwelt, der sich in jedem Fall lohnt!


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- ein komplettes neues Gebiet (inkl. mehrerer Anschlussgebiete) in einheitlichem Zombie-Look, komplett neue Gegnerklassen und eine Fülle an neuen Quests bieten neuen Spielspaß und sind zwar nicht unbedingt thematisch an das Hauptspiel angelegt, erschaffen aber eine Zombie-Kontrastwelt zum staubigen Pandora
- mit ca. 4 - 5 Stunden zusätzlicher Spielzeit und 5 neuen Trophäen (4x Story und 1x Sammeln) ist auch der Umfang der Erweiterung recht groß
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,7
- da es sich gerade nicht um nur neue Quests in den bereits bekannten Gebieten handelt und auch die Gegner alle neu erfunden wurden, lohnt sich der Kauf der Erweiterung auf jeden Fall und wer die ungeschnittene PEGI-Fassung sein Eigen nennt, spart sogar noch 2€ im Vergleich zur geschnittenen deutschen Version

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