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Mittwoch, 17. August 2011

Special: GamesCom 2011

Heute öffnete die GamesCom für Presse- und Fachbesucher ihre Pforten und ließ einen Blick auf die kommenden Spiele zu. Trends sind dabei Fortsetzungen... Alle Trailer und ständig aktualisierte Videos zu den Spielen der GamesCom 2011 finden sich auch hier: http://www.gametrailers.com/gamescom/.

Uncharted 3 – Drake’s Deception / Tomb Raider


Uncharted geht mittlerweile auch schon in die dritte Runde. Angespielt werden konnte der Multiplayer-Modus, den es auch schon im PSN gab. Stattdessen setzte Uncharted auf Präsentation außerhalb des Spielgeschehens: eine Kamelkarawane, die Treppe zum Eingang und ein Fotospot sollen die Aufmerksamkeit auf das Spiel lenken. Doch mal ehrlich: Uncharted definiert sein Genre wie kein zweites Spiel und könnte dabei höchstens vom neuen Tomb Raider gefährdet werden, welches allerdings nur im einem Trailer präsentiert wurde. Fazit: Beide Spiele werden top! Deswegen hier der GamesCom-Trailer zu Uncharted 3 und der E3-Trailer von Tomb Raider, der auch auf der GamesCom gezeigt wird:





Assassin’s Creed Revelations


Für Assassin’s Creed Revelations gilt das Selbe wie für Uncharted 3: Eine Multiplayer-Demo und auch hier sieht man grafische und technische Fortschritte, ohne aber etwas wirklich Neues zu präsentieren. Das macht das Spiel aber sicherlich auch nicht schlechter, daher das Fazit: Ebenfalls top! Der GamesCom-Trailer:



FIFA 12


Neues Jahr, neues FIFA und diesmal ein neues Abwehrsystem: Die große Neuerung besteht darin, dass es nun nicht mehr so einfach ist, mit R2 + X dem Gegenspieler den Ball abzunehmen. Stattdessen muss jetzt zum richtigen Zeitpunkt ein Tackling mit O erfolgen. Klingt immernoch einfach, ist aber für eingefleischte FIFA-Spieler eine große Umstellung. Das macht das Verteidigen schwerer und da auch die KI wieder etwas besser zu sein scheint, gab es schon auf „Profi“ die erste Niederlage. Trotzdem sehen die Zweikämpfe dadurch wieder mal ein Stück realistischer aus. Da in der Demo-Version nur sechs Vereine zur Auswahl stehen, ist es nicht verwunderlich, dass diese dank Ganzkörperscans vieler Spieler auch sehr gut aussehen. Mein Fazit: Fans schlagen zu und lernen eben! Auch hier der GamesCom-Trailer:



Borderlands 2 / Rage


Auf Borderlands 2 habe ich mich sehr gefreut, denn der erste Teil war schon sehr gut. Nach dem etwas überraschenden Erfolg des Spiels, sollte nun der Nachfolger präsentiert werden, doch leider gab es den ganzen Tag über technische Probleme, so dass keine Präsentation stattfinden konnte. Der Stand war dementsprechend auch recht leer... Fazit: Peinlich, aber das Spiel wird wieder gut!
Ganz im Gegensatz zu Borderlands funktionierte die Präsentation von Rage und beide Spiele ähneln sich vom Setting her doch sehr. Da beide auf unterschiedliche Grafikstile setzen, unterscheiden sie sich aber doch genug, um beide gekauft zu werden.


Dark Souls


Der Nachfolger von Demon‘s Souls steht in den Startlöchern und so gab es auf dem Stand eine gute Demo zum Anspielen. Grafisch sieht das Spiel bombastisch aus und der hohe Schwierigkeitsgrad, der einerseits gelobt andererseits verteufelt werden kann, zeigt sich auch direkt von Beginn an. Fazit: Das Spiel richtet sich damit wohl nicht an Gelegenheitsspieler, sondern nur an solche, die eine echte Herausforderung suchen...


Golden Eye 007 – Reloaded


Das Spiel zum James Bond Film war damals auf dem N64 ein Klassiker und einer der kultigsten Shooter seiner Zeit. Die Neuauflage soll genau die selben Vorzüge bieten, doch trotz deutlich verbesserter Grafik gibt es mittlerweile Shooter wie Sand am Meer und Golden Eye 007 – Reloaded sticht nicht besonders heraus. Die Präsentation zeigte viele Szenen, die vielen Fans noch im Gedächtnis sein könnten – allerdings alles nur in der Singleplayer-Kampagne. Ebenso konnte nach der Präsentation nur ein sehr actionlastiges Level angespielt werden und so gab es leider keine Vorschau auf die Multiplayer-Modi. Dabei ist Golden Eye gerade durch seinen 4-Spieler-Splitscreen damals so gut gewesen... Fazit daher: Golden Eye 007 Reloaded lohnt sich nur als Erinnerungsstück! Zur GamesCom gab es den MI6-Trailer:



NeverDead


Mein Geheimtip der GamesCom 11: Konami hat sich mit NeverDead einen absurden Horror-Shooter ausgedacht, der das Zeug zum Top-Titel hat. Der 3rd-Person-Shooter ließ sich zwar nur in einer Demo-Version anspielen, die auf einem zu 70% fertigen Spiel beruht, doch sowohl das Setting als auch die Steuerung haben schon wunderbar funktioniert. Der Clou des Spiels besteht darin, dass die beiden Helden nicht sterben können, d.h. auch abgerissene Gliedmaßen sind nur eine kurzzeitige Behinderung. Sie können wieder aufgesammelt werden oder auch nachwachsen. Im Extremfall besteht man auch mal nur aus einem Kopf... Laut Standmitarbeiter soll es neben Online- außerdem einen Offline-Koop-Modus geben. Fazit: Diesen Titel sollte man im Auge behalten – auch da er vermutlich so nie in Deutschland erscheinen wird oder nur stark geschnitten erscheinen könnte. Hier ein Video-Walkthrough für alle, denen das Spiel noch gar nichts sagt:







Cursed Crusade


Ebenfalls einen guten Eindruck hat Cursed Crusade bei mir hinterlassen. Das Spiel, das eigentlich heute hätte erscheinen sollen, erinnert sehr an Assassin’s Creed, legt aber Wert auf kooperatives Gameplay. An einem unscheinbaren Stand mit nur 2 PlayStations kann man eine Mission anspielen, die in gemeinsame Aktionen, Schwertkämpfe und Armbrüste einführt. Die Steuerung bietet dabei allerlei Möglichkeiten, den Angriff individuell zu gestalten, wobei die Steuerung der Armbrust aus der Deckung heraus etwas hakelig war. Ansonsten bietet das Spiel aber gute Action und gerade wer gerne mit einem Partner spielt, sollte auf jeden Fall im September zugreifen. Fazit: wird gekauft! Hier noch der Koop-Trailer:




Fazit zum PlayStation Aufgebot:


Im letzten Jahr konnte die PS3 durch Move eine Innovation zeigen, die alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Dieses Jahr bestimmen hingegen Nachfolge-Titel das Bild der Messe. Assassin’s Creed Revelations, Uncharted 3, FIFA 12, Borderlands 2, Prototype 2 und die jährlichen Shooter-Ableger stehen im Fokus und so ist es nicht verwunderlich, dass es nichts absolut Neues zu berichten gibt. Das bedeutet, dass die Entwickler auf soliden Produkten aufbauen und uns Spieler so mit dem versorgen, was ohnehin schon für gut befunden wurde. Ansonsten dominieren die Tanzspiele, die sich überall (in allen Hallen) und überall gleich (peinliches Rumgehopse) spielen lassen. Lieber hätte ich ein paar innovative Core-Games mit Move gesehen - immerhin ließ sich noch Resistance 3 anspielen. So langsam wird es Zeit, damit sich der Move-Controller endlich durchsetzt. Verdient hätte er es...


Abstecher zum Nintendo 3DS:


Da die PlayStation also leider nicht viel Neues liefern konnte, obwohl dabei wirklich sehr gute Spiele ins Haus stehen, habe ich einen kleinen Abstecher zum Nintendo 3DS gemacht – auch der ist inzwischen schon fast nicht mehr neu, aber für Besucher der GamesCom zum ersten Mal öffentlich verfügbar. Der 3D-Effekt kommt dabei sehr gut rüber und nach der Preissenkung am letzten Freitag ist der Handheld auch erschwinglich. Gute Spiele sind mit Zelda - Ocarina of Time 3D und Resident Evil - The Mercenaries 3D auch bereits erschienen. Als kommende Titel konnten mich vor allem die Klassiker überzeugen: Super Mario und Mario Kart, die nicht auf Biegen und Brechen zum Launch des 3DS erschienen sind und vielleicht auch deswegen sehr ordentliche Spiele abgeben. Fazit zum 3DS: Für alle, die das Gamen unterwegs nicht sein lassen wollen, lohnt sich die Anschaffung!

Donnerstag, 4. März 2010

The Secret Armory of General Knoxx (Borderlands DLC)

Nach dem überzeugenden ersten DLC “The Zombie Island of Dr. Ned“ und dem eher enttäuschenden „Mad Moxxi’s Underdome Riot“ kommt nun der dritte DLC namens „The Secret Armory of General Knoxx“. Dabei haben sich die Entwickler wieder dafür entschieden, eine neue Welt mit neuen Quest zu erschaffen und sind somit zum Glück wieder von den langweiligen und langwierigen Arena-Kämpfen abgerückt.


verfügbar seit: 25.02.10 (1687mb)
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 6,99€, D: 6,99€

Zum Borderlands-Review geht’s hier!
Zum The Zombie Island of Dr. Ned-Review geht’s hier!
Zum Mad Moxxi’s Underdome Riot-Review geht’s hier!


Beschreibung:

The Secret Armory of General Knoxx liegt in einem bisher unbekannten Teil Pandoras, der wieder im Stil der Welt des Hauptspiels gehalten wurde: staubige Wüste und rostige Gebäude bestimmen die Szenerie. Dazu gibt es jede Menge Highways und Scooter vermietet an jeder Ecke Fahrzeuge, die einen Hauptbestandteil des Spiels ausmachen – deshalb gibt es auch ein paar neue Modelle, die z.B. durch Zielsucher-Raketen besser für den Straßenkampf ausgerüstet sind. Außerdem können kleine temporäre Upgrades aufgesammelt werden, die - richtig eingesetzt - immer einen Vorteil verschaffen.
Darüberhinaus sind auch alle Gegnerklassen neu erstellt worden. Diese sind abwechslungsreich, kreativ und wahnsinnig wie immer. Im Gegensatz zu dem Zombie Island DLC gibt es auch wieder mehrere (und im Gegensatz zum Underdome Riot neue!) Endgegner, die recht fordernd sind. In Verbindung mit den vielen neuen Quests, die sich allerdings nichts besonders Neues haben einfallen lassen, bietet der DLC jede Menge Spielspaß für Borderlands-Fans. Außerdem sind wieder neue Trophies beinhaltet, die u.a. einschließen, alle Missionen des DLCs zu absolvieren und seinen Charakter bis zu Level 61 aufzubauen! Die „Arbeit“, die man mit der Secret Armory des General Knoxx hat, lässt sich also kaum in Stunden ausdrücken…


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
-die Rückkehr zum Hauptspiel zahlt sich aus: mit dem neuen Teil Pandoras, den vielen neuen Gegnern und neuen Fahrzeugen ist trotzdem alles so stark verändert, dass die neuen Quest Spaß machen und sich nahtlos in das Hauptspiel einfügen
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,0
- der DLC kostet mit 6,99€ einen Euro weniger als die anderen beiden und bietet dennoch den größten Inhalt; damit lohnt sich der Kauf auf jeden Fall


Extra-Service:

Eine Komplettlösung bzw. einen Trophäen-Guide in Englisch gibt's hier!

Dienstag, 12. Januar 2010

Mad Moxxi's Underdome Riot (Borderlands DLC)

Nachdem die erste Erweiterung, The Zombie Island of Dr. Ned, ihr Geld auf jeden Fall wert war und das Spiel um einige Stunden Spielzeit mit neuen Gegnern und neuen Gebieten erweitern konnte, kommt nun der zweite DLC. Mad Moxxi’s Underdome Riot hat allerdings ein anderes Konzept: keine Quests, keine neuen Gegner, aber knallharte Arenakämpfe in drei neuen, großen Arenen.



verfügbar seit: 05.01.10
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 7,99€, D: 9,99€

Zum Borderlands-Review geht’s hier!
Zum The Zombie Island of Dr. Ned-Review geht’s hier!


Beschreibung:

Mad Moxxi ist die Veranstalterin von Arenakämpfen, in denen der Spieler gegen jeweils fünf Wellen von Gegnern antreten muss. Die Starterwelle besteht dabei aus verschiedenen Gegnerklassen, die sich relativ einfach besiegen lassen. Ihr folgt die Gun-Welle, bei denen die Gegnerklassen gleich bleiben, aber scheinbar etwas bessere Waffen tragen dürfen. Dann kommt die Hordenwelle, die nur aus Psychopathen besteht, die eben in Horden auf den Spieler zugelaufen kommen. Als vierte Welle kommt die Badass-Welle, in der stärkere Gegnerklassen in die Arena geschickt werden. Zu guter Letzt endet jede Runde mit dem Boss-Kampf, bei dem einer der bereits aus dem Hauptspiel bekannten Endgegner mit ein paar Gehilfen (und einer ziemlich brillianten Eingangsmusik) die Arena betritt.
Soweit so gut, denn die Arena-Kämpfe machen sehr viel Spaß, aber jetzt kommt’s: Pro Arena gibt es eine kleine und eine große Challenge, die jeweils 5 bzw. 20 (!) Runden umfassen. Das bedeutet, dass es bei einer großen Challenge 100 Wellen zu überstehen gilt und das macht irgendwann keinen Spaß mehr.
Für ein bisschen Abwechslung sollen aber immerhin noch zwei Faktoren sorgen: erstens steigern sich von Runde zu Runde die Gesundheits- und Schildwerte der Gegner um ein paar Prozent und sie verursachen mehr Schaden. Zweitens gibt es ab jeder vierten Runde eine zufällige Gameplay-Modifikation, die verschiedene Formen annehmen können und dann bei jeder Welle wechseln - z.B. sind bestimmte Waffentypen bevorzugt, die Gegner werden schneller/treffsicherer oder regenerieren besser, oder der Spieler verliert stetig Gesundheitspunkte bis er einen Gegner tötet, etc. Hier gibt es viele Möglichkeiten, wobei es auch in den höheren Runden zu besonders gemeinen Zusammenstellungen von bis zu vier Modifikationen kommen kann: eine starke Hordenwelle ist nicht so leicht zu besiegen, wenn man dazu Pistolen benutzen muss, die Gegner besonders schnell sind, man selbst Abzüge in der Zielgenauigkeit hinnehmen muss und einem auch noch das Schild genommen wird.
Insgesamt gibt es also nette Arena-Kämpfe mit teilweise sehr anspruchsvollen Einstellungen. Für Zwischendurch ist das auch sicherlich ein netter Zeitvertreib, aber 20 Runden für eine große Challenge sind extrem zeitaufwendig und spätestens ab der 10. Runde ist man schnell mal genervt, denn trotz aller Modifikationen ist es im Grunde immer das Selbe.


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- für Spieler, die gerne Arena-Kämpfe austragen lohnt sich die Erweiterung auf alle Fälle
- für alle anderen ist zu überlegen, ob man sich diese Erweiterung runterladen muss
- besonders im Vergleich zur ersten Erweiterung fällt Mad Moxxi’s Underdome Riot leider ab
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 4,0
- auch hier muss der Vergleich mit Dr. Ned’s Zombie Island herhalten, denn es handelt sich um den gleichen stolzen Preis von knapp 8 bzw. 10€ je nach Version
- sinnvoll wäre für mich eine 4€-Variante mit den drei kleinen Challenges und einer großen in einer vierten, größeren Arena gewesen, denn so stimmt leider nur das Preis-/Zeitverhältnis, wobei die Leistung einfach zu kurz kommt (zudem gibt es nicht einmal XP für die besiegten Gegner in den Arenen!)

Montag, 7. Dezember 2009

The Zombie Island of Dr. Ned (Borderlands DLC)

Warum sollten nicht auch Download Contents bewertet werden? Zwar kann man hier nicht alles unter die Lupe nehmen, aber sie sind entweder sinnvolle Ergänzungen oder unnütze Geldmache. Das heißt, es gilt nach dem Hauptspiel zu schauen, ob das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt und ob der zusätzliche Inhalt das Spiel sinnvoll erweitert. Mit dem Erweiterungspaket „The Zombie Island of Dr. Ned“ kommt die erste Erweiterung für den FPS/RPG-Hit Borderlands in die Stores.



verfügbar seit: 20.10.09
in diesen PS-Stores für diesen Preis:
US: 9,99$, AT/UK (PEGI): 7,99€, D: 9,99€

Zum Borderlands-Review geht’s hier!


Beschreibung:

Die Zombieinsel des Dr. Ned – dem durchgeknallten Bruder des bereits bekannten Dr. Zed – lässt sich nach der Installation von jedem Schnellreisepunkt in Pandora anwählen und kann somit auch zu jeder Zeit im Spiel gespielt werden. Die Gegner im Spielverlauf 1 bewegen sich ab Level 25 aufwärts, während sie im Spielverlauf 2 ab Level 42 zu finden sind.
Für die Insel wurde Borderlands ein ganz neuer Look verpasst: dunkel, nass, voller Zombies. Ausgehend von dem verlassenen Dorf Jakobs Cove erkundet der Spieler das Geheimnis des bösen Dr. Ned in den Hauptquests, erfüllt die Aufgaben des schwarzen Brettes und stößt dabei auf wahre Horden von Zombies. Alle Quests sind wieder mal herrlich verrückt und mit den Zwischensequenzen hat man sich sogar mehr Mühe gegeben als im normalen Spiel. Dabei haben sich die Entwickler nicht auf die Gegner des Hauptspiels verlassen, sondern sich viele neue Arten von Gegnern einfallen lassen: Zombies in einigen Variationen und mit verschiedenen Fähigkeiten, Werwölfe, krähenartige Vögel und skelettierte Rakks. Außer der speziellen Waffe von Dr. Ned gibt es allerdings keine neuen Waffenarten bzw. keine spezifischen Zombiewaffen. (Mistgabeln oder Fackeln wären an dieser Stelle toll gewesen!)
Insgesamt passt sich die Erweiterung also thematisch nicht besonders in die Geschichte des Hauptspiels ein, aber es gibt die Verbindungslinien wie eben Dr. Ned und - wer suchet, der findet - den untoten T.K.. Außerdem ist die gesamte Erweiterung in eine Geschichte eingebettet, die einen eigenen Erzähler hat und dann auch in sich abgeschlossen ist. Es handelt sich also eher um einen Ausflug in eine (Alb-)Traumwelt, der sich in jedem Fall lohnt!


Bewertung:

Sinnvolle Ergänzung?
- ein komplettes neues Gebiet (inkl. mehrerer Anschlussgebiete) in einheitlichem Zombie-Look, komplett neue Gegnerklassen und eine Fülle an neuen Quests bieten neuen Spielspaß und sind zwar nicht unbedingt thematisch an das Hauptspiel angelegt, erschaffen aber eine Zombie-Kontrastwelt zum staubigen Pandora
- mit ca. 4 - 5 Stunden zusätzlicher Spielzeit und 5 neuen Trophäen (4x Story und 1x Sammeln) ist auch der Umfang der Erweiterung recht groß
Preis-/Leistungsverhältnis: Note 1,7
- da es sich gerade nicht um nur neue Quests in den bereits bekannten Gebieten handelt und auch die Gegner alle neu erfunden wurden, lohnt sich der Kauf der Erweiterung auf jeden Fall und wer die ungeschnittene PEGI-Fassung sein Eigen nennt, spart sogar noch 2€ im Vergleich zur geschnittenen deutschen Version

Dienstag, 3. November 2009

Borderlands UK

Der Trailer sagt es bereits: Wenn ein First Person Shooter und ein Role Playing Game ein Kind bekommen könnten, würde das Borderlands heißen! Der Genre-Mix auf dem Sci-Fi-Wüstenplaneten Pandora verbindet die Action eines FPS nahezu perfekt mit den verschiedenen Charakter-Klassen, dem Inventar und den Quests eines RPG. Verpackt ist das Ganze zudem in einem gelungenen Cell-Shading-Look.


Borderlands UK
(2k Games)
UK/AT: 23.10.09
D: 23.10.09
Genre: FPS / RPG

USK: 18
PEGI: 18+

Amazon: 59,95, Joypoint: 59,90€
gekauft am 23.10.09 für 47,50€

Trailer im Oktober-Preview!


Beschreibung:

Zu Beginn des Spiels wählt man seinen Charakter aus vier Klassen aus: der Soldat, der Jäger, der Berserker und die Sirene stehen zur Verfügung. Jede dieser Klassen entwickelt im Lauf des Spiels seine eigenen Spezialfähigkeiten, ist aber am Anfang identisch mit den anderen Klassen. Erst ab Level 5 erhält der Charakter seine besondere Fähigkeit und bekommt ab denn mit jedem neuen Level einen Skill-Punkt für freien Verfügung. Diese werden dann nach Wahl auf die verfügbaren Fähigkeiten vergeben. Hilfreich zur Übersicht und auch um evtl. schon mal vorzuplanen sind die Übersichten, die die Borderlands-Homepage bereitstellt. Einfach auf die gewünschte Klasse klicken: Soldat, Jäger, Berserker und Sirene.
Los geht Borderlands dann, wenn man von einem Claptrap, der eigentlich R2D2 ist, in das eigene Lager geführt werden soll, aber noch auf dem Weg von Banditen angegriffen wird. Hat man diese besiegt und ist im Lager angekommen, gibt es die ersten Quests zu erledigen, wobei man auf den Wegen immer wieder von Banditen und Skags (hundeähnliche Monster) angegriffen wird. Für absolvierte Quests gibt es Erfahrungspunkte und oft Geld. Die Quests sind dabei recht abwechslungsreich, auch wenn der Shooter-Anteil immer sehr hoch ist: Man muss bestimmte Ziele eliminieren, verschiedene Gegenstände sammeln oder mit NPCs reden (Achtung: Reden bedeutet nicht, dass man eine Wahl hat, was gesagt wird – das war den Entwicklern wohl zu viel RPG!). Auch im weiteren Verlauf bekommt man viele Quests von NPCs zugewiesen, aber als Zugabe kann man sich auch am „schwarzen Brett“ neue Quests besorgen. So spielt man sich durch insgesamt vier riesige Gebiete von Pandora mit jeweils einigen kleineren angrenzenden Bezirken, die für bestimmte Quests gedacht sind. Als Fortbewegungsmittel stehen einem neben dem Laufen auch Fahrzeuge (nach ein paar absolvierten Quests) und Beamen (ab dem zweiten Gebiet) zur Verfügung. Entweder man kämpft sich also seinen Weg frei, überfährt lästige Gegner einfach mal oder geht ihnen direkt aus dem Weg. Außerdem gibt es in den Gebieten immer wieder „Läden“, die aus Snackautomaten bestehen, aber Waffen, Munition oder ärztliche Unterstützung gegen Geld ausgeben. Nicht mehr benötigtes Inventar kann aber praktischerweise auch direkt an diesen Automaten in Zahlung gegeben werden.
Soviel zum RPG-Teil, der wirklich gelungen ist und auch genrefremde Spieler nicht überfordert, und hin zum Shooter-Teil. Waffen gibt es in verschiedenen Klassen und funktionieren nur mit der dazu passenden Munition, wobei jede Waffe fünf Grundattribute besitzt: Feuerkraft, Genauigkeit, Feuerrate, Nachladezeit und ein spezieller Sekundär-Effekt (z.B. Feuer oder Säure, die zusätzlichen Schaden verursachen und bei bestimmten Gegnern wirkungsvoller sind als bei anderen). Hier heißt es also immer vergleichen, da die Gegner massig Waffen fallenlassen, es in Truhen und Schränken einen Haufen Waffen zu finden gibt und der Waffenladen immer ein komplettes Arsenal anzubieten hat. Keine Waffe gleicht dabei der anderen, denn es gibt schließlich 87 Bazillionen davon - das ist zwar eine nette Wortneuschöpfung, aber bis auf die Waffen, die man für erfolgreiche Quests bekommt, gleicht keine gefundene oder angebotene der anderen: mindestens ein Attribut ist immer leicht verändert. Zudem gibt es zum Kämpfen noch Granaten, die sich ebenfalls auf viele verschiedene Arten modifizieren lassen, und den bereits erwähnten Spezial-Skill jedes Charakters. Insgesamt kämpft man sich so durch die Wüste von Pandora mit ihren freakigen Bewohnern auf der Suche nach der geheimen Kammer.
Besonderen Spaß macht Borderlands im Multiplayer-Modus, ob offline im Splitscreen oder online mit bis zu vier Spielern. Dann zahlen sich die individuellen Charakterentwicklungen erst richtig aus und die gesamte Gruppe profitiert davon. Sehr gut umgesetzt ist dabei, dass sich die Gegner der Gruppenstärke anpassen und online praktisch jeder Charakter einem Spiel und dem gerade angesagten Quest beitreten kann. (Kleines Manko ist, dass es – wie schon bei Resident Evil 5 – nicht möglich ist, auch online im Splitscreen-Modus zu spielen.)


Bewertung:

Gameplay und Story (35%): Note 1,0
- Shooter-Gameplay: unzählige Waffen (87 Bazillionen eben!), Schilde und gnadenlose Gegner garantieren abwechslungsreiche Action
- RPG-Elemente: Erfahrungspunkte, Charakter-Klassen, das Auswählen des richtigen Equipments und das Hochleveln des Charakters bis Stufe 50 bieten individuelle Verbesserungsmöglichkeiten und taktisches Vorgehen (besonders als Gruppe); Quests treiben die Story voran, lassen aber auch Platz, um zwischendurch den Charakter aufzubauen
Grafik (20%): Note 2,0
- der Cell-Shading-Look ist gut umgesetzt und hakt selbst in den riesigsten Gebieten nie
- für Realismus-Fanatiker ist der Stil natürlich nichts, aber für das Spiel ist er sehr passend
Musik / Sprachausgabe (15%): Note 2,0
- die Musik ist sehr gut ausgewählt und unterstützt die Atmosphäre
- auch die wenigen gesprochenen Szenen sind in Ordnung
- einziges nerviges Detail: die ständig schreienden Claptraps sind zu Beginn lustig, aber dann…
Schwierigkeit (10%): Note 2,7
- es gibt keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad; dieser steigt und fällt mit den ausgewählten Quests: Quests, die 3 oder mehr Level über dem eigenen liegen, sind dann extrem schwer und 3-oder-mehr-Level-niedrigere-Quests trivial ( hält man sich an die vorgegebenen Level sind die Quests zwar anspruchsvoll aber durchaus machbar )
- online sollte man also mit Spielern zusammenkommen, die in etwa dem eigenen Level entsprechen
Beschreibung / Menüführung / Tutorial (10%): Note 3,0
- die Beschreibung ist detailliert und die Menüführung im Einzelspielermodus sehr übersichtlich, aber…
- … im Splitscreenmodus muss die Grafik jedoch gescrollt werden, was besonders im Inventar beim Vergleichen von Waffen oder bei Texten extrem nervig ist
- das Tutorial ist leider nicht besonders hilfreich, da sich die Textfenster während des Kampfes öffnen und auch wieder schließen ( so dass ich selbst erst in Level 7 gemerkt habe, dass ich Skill-Punkte vergeben konnte )
Trophäen (5%): Note 1,0
- äußerst kreativ werden 38 bronzene, 7 silberne, 2 goldene und die Platin-Trophäe vergeben
- Beispiel: einen Gegner im Klempner-Stil ausschalten ( ->auf den Kopf springen) oder mit einem aus dem Entwickler-Team im Multiplayer-Modus spielen (oder jemandem, der diese Trophäe schon hat)
Wiederspielwert (5%): Note 1,0
- Borderlands bietet viele Stunden Spielspaß, bis man das Spiel ein erstes Mal bezwungen hat, vier Charakterklassen und die Möglichkeit, das Spiel nach dem ersten Mal im derzeitigen Level mit ebenfalls dem Level angepassten Gegnern neu zu starten und so alles nochmal eine Nummer härter zu spielen

Gesamteindruck: Note 1,7
Borderlands ist etwas Neues und der Versuch, FPS und RPG zusammenzubringen, ist sehr gut gelaungen. Futuristische Action und immer neue Waffenentdeckungen bringen großen Spielspaß und lassen nie Langeweile aufkommen.


P.S.: Zusätzlicher DLC ist schon auf dem Weg!

Dienstag, 29. September 2009

Mein Preview für Oktober

Der Oktober steht vor der Tür und das kurbelt das Spielegeschäft enorm an, denn es geht nicht nur im Supermarkt mit Schokolade und Spekulatius auf Weihnachten zu, sondern auch für die Playstation kommen wieder mehr interessante Spiele auf den Markt. Also Schluss mit Sommerloch und her mit den neuen Spielen.


Was mich im Oktober interessiert:

Der Oktober beginnt gleich mit der guten Neuigkeit, dass nun auch in Deutschland endlich die langersehnten PSN Cards für 20€ bzw. 50€ erscheinen. Das bedeutet Einkaufen im Playstation Store ohne Kreditkarte und evtl. Ersatzhüllen, falls mal eine kaputt gegangen ist.

Zweite gute Nachricht ist die Veröffentlichung von Uncharted 2 – Among Thives (oder zu deutsch: „Unter Dieben“) am 16. Oktober. Wenn es an die Qualität von Uncharted anknüpfen kann und gleichzeitig der neue Multiplayer-Modus einschlägt, stehen dem Spiel wohl alle Preise offen. Hier das Video:

via gametrailers.com (auf GTSD klicken, um diese Seite nicht zu verlassen!)

Und dann kommen am 23. Oktober auch noch zwei potentielle Überraschungen des Jahres auf einmal: Borderlands und DJ Hero. Borderlands als Vereinigung von First Person Shooter und Role Playing Game im Cel-Shading-Look verspricht eine ganz neue Erfahrung zu werden und bietet Online-Spielspaß für bis zu 4 Spieler. Hier der Trailer:


via gametrailers.com (auf GTSD klicken, um diese Seite nicht zu verlassen!)

Neben den mittlerweile gängigen Umsetzungen von Guitar Hero und Rock Band, bringt Activision nun mit DJ Hero ein neues Musik-Geschicklichkeits-Spiel auf den Markt – selbstverständlich auch mit dem dazugehörigen neu entwickelten DJ-Controller. Und für alle Guitar Hero Fans besteht die Möglichkeit auch den Gitarren-Controller bei einigen Liedern zu benutzen und mit dem DJ-Controller zu verbinden. Und auch sonst wird DJ Hero keineswegs nur auf einen Musik-Stil setzen, sondern Mixes aus allen möglichen Musikrichtungen vereinen. Hier gibt’s das Video:

via gametrailers.com (auf GTSD klicken, um diese Seite nicht zu verlassen!)


Andere interessante Veröffentlichungen im Oktober:


05.10.: Demons Souls (nur als US Import)
08.10.: Fallout 3 - Game of the Year Edition inkl. aller Erweiterungen
09.10.: Mini Ninjas (US/UK bereits seit dem 11.09. erhältlich!)
15.10.: Brütal Legend
29.10.: Tekken 6 (auch inkl. Arcade Stick)

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